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Bibel - Teil 01124/31169: 1. Mose 38,4: Und sie ward abermals schwanger und gebar einen Sohn, den nannte sie Onan.

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1038004
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Luther 1984:Und sie ward abermals schwanger und gebar einen Sohn, den nannte sie Onan.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Hierauf wurde sie wieder guter Hoffnung und gebar einen Sohn, den sie Onan nannte.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Und sie wurde wieder schwanger und gebar einen Sohn, dem gab sie den Namen Onan-a-. -a) 1. Mose 46,12; 4. Mose 26,19.20; 1. Chronik 2,3.
Schlachter 1952:Und sie empfing abermal und gebar einen Sohn, den hieß sie Onan.
Zürcher 1931:Dann ward sie abermals schwanger und gebar einen Sohn, den nannte sie Onan.
Luther 1912:Und sie ward abermals schwanger und gebar einen Sohn, den hieß sie Onan.
Buber-Rosenzweig 1929:Wieder wurde sie schwanger und gebar einen Sohn, sie rief seinen Namen Onan.
Tur-Sinai 1954:Und sie ward abermals schwanger und gebar einen Sohn, und sie nannte ihn Onan.
Luther 1545 (Original):Vnd sie ward aber schwanger vnd gebar einen Son, den hies sie Onan.
Luther 1545 (hochdeutsch):Und sie ward aber schwanger und gebar einen Sohn, den hieß sie Onan.
NeÜ 2021:Dann wurde sie wieder schwanger und gebar einen zweiten Sohn; den nannte sie Onan.
Jantzen/Jettel 2016:Und sie wurde wiederum schwanger und gebar einen Sohn. Und sie nannte seinen Namen Onan. 1) a) a) 1. Mose 46,12 1) bed.: der Kräftige; o.: der Boshafte
English Standard Version 2001:She conceived again and bore a son, and she called his name Onan.
King James Version 1611:And she conceived again, and bare a son; and she called his name Onan.
Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:38, 1: Die eingefügte Episode aus dem Leben Judas steht zwischen den Berichten vom Verkauf Josua ephs an Potiphar (37, 36; 39, 1). Es muss einen bestimmten Grund haben, dass die Josua ephsgeschichte gerade an dieser Stelle von einem solchen Texteinschub voller Bosheit, Unmoral und Ausflüchten unterbrochen wird. Die Antwort ist, dass die Ereignisse in chronologisch richtiger Reihenfolge wiedergegeben werden, d.h. die Begebenheiten von Kap. 38 statt fanden, als Josua eph in Ägypten versklavt war (V. 1: »um jene Zeit«). Die Erzählung steht auch familiengeschichtlich an richtiger Stelle, d.h. da Josua eph – scheinbar für immer – fort ist und Ruben, Simeon und Levi keinen Vorrang mehr haben (wegen Blutschande und Verrat), würde nun Juda der wahrscheinlichste Kandidat für die Stellung des Erstgeborenen sein. Dieses Kapitel zeichnet einen Kontrast, da es auch den unmoralischen Charakter von Juda verdeutlicht, im Gegensatz zur Tugendhaftigkeit Josua ephs. Die synkretistische Religion anscheinend sehr niedrig. Judas kanaanitischer Freund Hira (V. 1.20) nannte sie »Tempelhure« (V. 21), aber das macht Judas Verhalten nicht verzeihlicher, da die kultische Prostitution allgemein akzeptiert war und zur kanaanitischen Kultur gehörte. Er selbst schlug die Freveltat vor (V. 16), und sie spielte die Rolle einer Prostituierten und verhandelte den Preis (V. 17).

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