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Bibel - Teil 12931/31169: Hiob 3,24: Denn wenn ich essen soll, muß ich seufzen, und mein Schreien fährt heraus wie Wasser.

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18003024
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Luther 1984:Denn wenn ich essen soll, muß ich seufzen, und mein Schreien fährt heraus wie Wasser.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Denn Seufzen ist für mich das tägliche Brot-1-, und gleich dem Wasser ergießt sich meine laute Klage. -1) w: Denn vor meiner Speise geht mein Seufzen her.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Denn (noch) vor meinem Brot kommt mein Seufzen, und wie Wasser ergießt sich mein Schreien-a-. -a) 1. Samuel 7,6.
Schlachter 1952:Denn statt zu essen, seufze ich, und meine Klage ergießt sich wie ein Wasserstrom.
Zürcher 1931:Denn Seufzen ist mein täglich Brot, / es strömen gleich dem Wasser meine Klagen. /
Luther 1912:Denn wenn ich essen soll, muß ich seufzen, und mein Heulen fährt heraus wie Wasser.
Buber-Rosenzweig 1929:Denn meinem Brot kommt mein Ächzen zuvor, wassergleich ergießen meine Notschreie sich.
Tur-Sinai 1954:Ja, noch vor meinem Unglück kam mein Seufzen / und strömten meine Klagen hin wie Wasser. /
Luther 1545 (Original):Denn wenn ich essen sol, mus ich seuffzen, vnd mein heulen feret er aus wie wasser.
Luther 1545 (hochdeutsch):Denn wenn ich essen soll, muß ich seufzen, und mein Heulen fähret heraus wie Wasser.
NeÜ 2021:Bevor ich noch esse, kommt mir das Seufzen, / und wie Wasser ergießt sich mein Stöhnen.
Jantzen/Jettel 2016:- denn vor meinem Brot kommt mein Ächzen, wie Wasser ergießt sich mein Brüllen. a) a) essen Psalm 80,6; Gestöhn Hiob 10,1; 30, 31
English Standard Version 2001:For my sighing comes instead of my bread, and my groanings are poured out like water.
King James Version 1611:For my sighing cometh before I eat, and my roarings are poured out like the waters.
Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:3, 1: Der ganze Abschnitt ist poetisch – ein dramatisches Gedicht voller Reden, die versuchen, Hiobs Leid zu verstehen. 3, 1 Der erste Gesprächszyklus von Hiob und seinen 3 Freunden beginnt. Hiob war der Erste, der das eine Woche dauernde Schweigen mit einer Klage durchbrach (3, 1-26). 3, 1 Hiob begann seine erste Rede, indem er den Tag seiner Geburt verfluchte, normalerweise ein Tag großer Freude, und seinen Todestag herbeisehnte. Verkürzt sagte Hiob: »Ich wünschte, ich wäre niemals geboren.« Hinsichtlich Hiobs Reden s. Hiob 3,6.7; 9.10; 12-14; 16.17; 19; 21; 23-24; 26-31; 40, 3-5; 42, 1-6. 3, 1 verfluchte den Tag seiner Geburt. Hiob hatte große Schmerzen und befand sich in tiefer Verzweiflung. Gott ließ zwar schreckliche Schmerzen zu, doch Hiob fluchte Gott nicht (vgl. 2, 8), sondern nur den Tag seiner Geburt (V. 10.11). Er wünschte, niemals gezeugt (V. 3) oder geboren worden zu sein, da die Freuden seines Lebens all die Schmerzen nicht wert waren. Er meinte, dass es besser gewesen wäre, nie gelebt zu haben, als so leiden zu müssen; besser nie Reichtum besessen zu haben, als ihn zu verlieren; besser nie Kinder gehabt zu haben, als dass sie alle getötet würden. Er wollte, dass man sich nie an seinen Geburtstag erinnerte und wünschte, dass dieser aus dem Kalender gestrichen worden wäre (V. 4-7).

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