Part 14706Part 14708

Bibel - Teil 14707/31169: Psalm 50,8: Nicht deiner Opfer wegen klage ich dich an - / sind doch deine Brandopfer täglich vor mir. / -

Author
Verses
Language
Category
Media
Pages
1
ID
19050008
Preview
Luther 1984:-a-Nicht deiner Opfer wegen klage ich dich an - / sind doch deine Brandopfer täglich vor mir. / -a) V. 8-13: Psalm 40,7; 1. Samuel 15,22; Jesaja 1,11.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Nicht deiner Opfer wegen rüge ich dich, / sind doch deine Brandopfer stets mir vor Augen. /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Nicht wegen deiner Schlachtopfer tadle ich dich, / auch deine Brandopfer sind beständig vor mir-a-. / -a) Jeremia 7,21-23.
Schlachter 1952:Deiner Opfer halben will ich dich nicht strafen, / sind doch deine Brandopfer stets vor mir. /
Zürcher 1931:Nicht wegen deiner Opfer will ich dich rügen, / sind doch deine Brandopfer allezeit vor mir. /
Luther 1912:Deines Opfers halben strafe ich dich nicht, sind doch deine Brandopfer immer vor mir. - Jesaja 1,11.
Buber-Rosenzweig 1929:Nicht um deine Schlachtopfer mahne ich dich, sind doch deine Darhöhungen stets mir zugegen.
Tur-Sinai 1954:Nicht ob der Schlachtungen will ich dich mahnen / und deine Hochopfer sind stets vor mir. /
Luther 1545 (Original):Deines Opffers halben straffe ich dich nicht, Sind doch deine Brandopffer sonst jmer fur mir.
Luther 1545 (hochdeutsch):Deines Opfers halben strafe ich dich nicht; sind doch deine Brandopfer sonst immer vor mir.
NeÜ 2021:Nicht wegen deiner Opfer tadle ich dich, / deine Brandopfer sind immer vor mir.
Jantzen/Jettel 2016:Nicht wegen deiner Schlachtopfer tadle ich dich, und deine Brandopfer sind ständig vor mir. a)
a) Jesaja 1,11 .12 .13 .14 .15; Jeremia 7,21 .22 .23
English Standard Version 2001:Not for your sacrifices do I rebuke you; your burnt offerings are continually before me.
King James Version 1611:I will not reprove thee for thy sacrifices or thy burnt offerings, [to have been] continually before me.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:50, 1: In diesem Psalm wird Gott selbst häufig zitiert. Folglich erinnert seine Form an die prophetischen Schriften, die darauf spezialisiert sind, Gottes Aussprüche zu übermitteln. Das Hauptanliegen dieses Psalms ist, die Natur wahrer Anbetung vorzustellen (d.h. »Anbetung in Geist und Wahrheit«, vgl. Johannes 4,24). Der Psalmist entfaltet dieses Anliegen geschickt in polemischer Weise und zeigt Äußerlichkeiten und Heuchelei auf. Gott, der Herr, der höchste Richter, erhebt zwei schwere Anklagen gegen sein bekennendes Volk. I. Einleitung: Der höchste Richter kommt, um die Rechtssache zu klären (50, 1-6) II. Der höchste Richter erhebt zwei Anklagen (50, 7-21) A. Erste Anklage: Ritualismus (50, 7-15) B. Zweite Anklage: Rebellion (50, 16-21) III. Der höchste Richter bietet eine Lösung an (50, 22.23) 50, 1 Das ist der erste »Psalm Asaphs« (vgl. Psalm 73-83 im 2. Psalmbuch). Zu »Asaph« vgl. 1. Chronik 6,24; 15, 16ff.; 16, 5ff.; 25, 1ff.; 2. Chronik 5,12; 29, 30; Esra 2,40; Nehemia 12,46. Manchmal steht die einfache Bezeichnung »Asaph« womöglich für den längeren Ausdruck »die Söhne Asaphs«. Jeder Fall muss untersucht werden, um zu sehen, welche Beziehung zwischen dem jeweiligen Psalm und »Asaph« besteht, d.h. wurde er von Asaph komponiert, überliefert oder von seinem besonderen Levitenchor gesungen. Viele ältere Ausleger meinen, Asaph selbst habe Psalm 50 geschrieben. Der Mächtige, Gott der HERR. Der göttliche Richter wird mit drei bedeutenden atl. Namen vorgestellt. Die ersten beiden sind die Kurzund Langformen des üblichen Wortes für »Gott« im AT, und der dritte ist insbesondere der Name des Gottes Israels, nämlich Jahwe (vgl. den historischen Ursprung in 2. Mose 3,14). vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang. Eine übliche atl. Wendung, die »von Osten bis Westen« bedeutet, d.h. den ganzen Planeten umfassend.

Files

html (6.87 kB)