Part 15428Part 15430

Bibel - Teil 15429/31169: Psalm 89,40: Du hast zerbrochen den Bund mit deinem Knecht / und seine Krone entweiht in den Staub. /

Author
Verses
Language
Category
Media
Pages
1
ID
19089040
Preview
Luther 1984:Du hast zerbrochen den Bund mit deinem Knecht / und seine Krone entweiht in den Staub. /
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):du hast den Bund mit deinem Knecht gebrochen, / seine Krone entweiht und zu Boden geschleudert; /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Preisgegeben hast du den Bund mit deinem Knecht, / hast zu Boden (geworfen und) entweiht seine Krone-a-. / -a) Hesekiel 21,31.
Schlachter 1952:Du verachtest den Bund deines Knechtes / und trittst seine Krone zu Boden; /
Zürcher 1931:Du hast preisgegeben den Bund mit deinem Knechte, / hast seine Krone zu Boden getreten. /
Luther 1912:Du zerstörst den Bund deines Knechtes und trittst seine Krone zu Boden.
Buber-Rosenzweig 1929:hast den Bund deines Knechtes entwürdigt, seinen Weihereif preisgegeben zur Erde,
Tur-Sinai 1954:verwarfst den Bund mit deinem Knecht / hast in den Staub geschändet seine Weihekrone. /
Luther 1545 (Original):Du verstörest den Bund deines Knechtes, Vnd trittest seine Krone zu boden.
Luther 1545 (hochdeutsch):Du verstörest den Bund deines Knechtes und trittst seine Krone zu Boden.
NeÜ 2021:(40) hast den Bund mit deinem Diener gelöst, / seine Krone im Schmutz entweiht.
Jantzen/Jettel 2016:gabst den Bund deines Knechtes preis, entweihtest seine Krone 1) [und warfst sie] zu Boden. a) 1) eigtl.: seinen Weihereif a) Psalm 89,45; 74, 7; 78, 59; Jesaja 43,28; Klagelieder 2,7; Klagelieder 5,16; Hesekiel 21,31 .32
English Standard Version 2001:You have renounced the covenant with your servant; you have defiled his crown in the dust.
King James Version 1611:Thou hast made void the covenant of thy servant: thou hast profaned his crown [by casting it] to the ground.
Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:89, 1: Dieser Psalm beschreibt den Versuch des Autoren, die offensichtlichen Widersprüche zwischen seiner Theologie und den realen Zuständen seiner Nation zu versöhnen. In den ersten 38 Versen wiederholt er, was er für theologisch richtig hält: Gott hat Israel souverän als seine Nation erwählt und Davids Nachkommen als Regenten. Das letzte Drittel des Psalms spiegelt den Verdruss des Psalmisten darüber wider, dass die Nation verwüstet worden und die davidische Monarchie offenbar schmachvoll zugrunde gegangen ist. Man muss es dem Psalmisten hoch anrechnen, dass er sich weigert, seine Theologie wegzuerklären, sondern stattdessen die Spannung aufrecht erhält, und zwar in der Hoffnung, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt gelöst werden kann, wenn das verheißene irdische Reich unter einem Nachkommen Davids wiederaufgerichtet wird (vgl. Psalm 110; 132). I. Gottes offenkundige Treue zum Davidsbund (89, 2-38) A. Gottes Bundesliebe (89, 2-5) B. Gottes Löblichkeit (89, 6-19) C. Gottes Bund mit David (89, 20-38) II. Gottes offenbare Missachtung des Davidsbunds (89, 39-53) A. Die Wehklage des Psalmisten (89, 39-46) B. Die Bestürzung des Psalmisten (89, 47-52) C. Der Lobgesang (89, 53) 89, 1 Etan, dem Esrachiter. Das ist möglicherweise der levitische Sänger, der in 1. Chronik 6,27 und 15,17.19 erwähnt wird (s. Anm. zu Psalm 88,1.). 89, 2 Gnadenerweise. S. Anm. zu Psalm 85,7 (vgl. V. 2.14.24.28.33.49).

Files

html (6.18 kB)