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Bibel - Teil 15740/31169: Psalm 106,23: Und er gedachte, sie zu vertilgen, / wäre nicht Mose gewesen, sein Auserwählter; / der trat vor ihm in die Bresche, / seinen Grimm abzuwenden, daß er sie nicht verderbe. -

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19106023
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Luther 1984:Und er gedachte, sie zu vertilgen, / wäre nicht Mose gewesen, sein Auserwählter; / -a-der trat vor ihm in die Bresche, / seinen Grimm abzuwenden, daß er sie nicht verderbe. -a) 2. Mose 32,11.32; 5. Mose 9,25-29; Hesekiel 13,4.5.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Da gedachte er sie zu vertilgen, / wenn nicht Mose, sein Auserwählter, / mit Fürbitte vor ihn hingetreten wäre, / um seinen Grimm vom Vernichten abzuwenden.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Da gedachte er, sie auszurotten, / wäre nicht Mose gewesen, sein Erwählter. / Der trat in die Bresche vor ihn, / um seinen Grimm vom Verderben abzuwenden-a-. / -a) 2. Mose 32,11.
Schlachter 1952:Und er gedachte sie zu vertilgen, / wenn nicht Mose, sein Auserwählter, in den Riß getreten wäre vor seinem Angesicht, / um seinen Grimm abzuwenden, daß er sie nicht vertilgte. - /
Zürcher 1931:Da gedachte er sie zu verderben, / wäre nicht Mose, sein Auserwählter, / vor ihn in den Riss getreten, / seinen Grimm vom Vertilgen zu wenden. / -2. Mose 32,11-14.
Luther 1912:Und er sprach, er wollte sie vertilgen, wo nicht Mose, sein Auserwählter, a) in den Riß getreten wäre vor ihm, seinen Grimm abzuwenden, auf daß er sie nicht gar verderbte. - a) Hesekiel 13,5.
Buber-Rosenzweig 1929:Und schon sprach er, sie zu vertilgen, wäre nicht Mosche, sein Erwählter, gewesen: er trat vor ihn in die Bresche, abzukehren seinen Grimm vom Verderben.
Tur-Sinai 1954:Und er gedachte sie zu tilgen / wärs nicht, daß Mosche, sein Erwählter / getreten in den Riß vor ihm / zu wenden vom Verderben seinen Grimm. /
Luther 1545 (Original):Vnd er sprach, Er wolt sie vertilgen, Wo nicht Mose sein Ausserweleter den Riss auffgehalten hette, seinen grim abzuwenden, Auff das er sie nicht gar verterbete.
Luther 1545 (hochdeutsch):Und er sprach, er wollte sie vertilgen, wo nicht Mose, sein Auserwählter, den Riß aufgehalten hätte, seinen Grimm abzuwenden, auf daß er sie nicht gar verderbete.
NeÜ 2021:Jetzt wollte Gott sie zerschmettern, / wäre da nicht Mose, sein Erwählter, gewesen. / Der trat in die Bresche vor ihm, / um abzuwenden seinen lodernden Zorn und sie nicht zu vernichten.
Jantzen/Jettel 2016:Da sagte er, er wolle sie vernichten. Wäre nicht Mose gewesen, sein Erwählter! Der trat in den Riss 1) vor ihn, um seine Grimmglut vom Verderben abzuwenden 2). a) 1) o.: in die Bresche 2) d. h.: um seinen Grimm abzuwenden, dass er sie nicht verderbte a) 2. Mose 32,11; 5. Mose 9,14; Hesekiel 22,30
English Standard Version 2001:Therefore he said he would destroy them had not Moses, his chosen one, stood in the breach before him, to turn away his wrath from destroying them.
King James Version 1611:Therefore he said that he would destroy them, had not Moses his chosen stood before him in the breach, to turn away his wrath, lest he should destroy [them].
Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:106, 1: Psalm 106 wiederholt Gottes Erbarmungen im Lauf der Geschichte Israels, die er ihnen trotz ihrer Sündhaftigkeit erwies (vgl. Nehemia 9,1-38; Psalm 78; Jesaja 63,7-64, 12; Hesekiel 20,1-44; Daniel 9,1-19; Apostelgeschichte 7,253; 1. Korinther 10,1-13). Anlass für diesen Psalm war wahrscheinlich die Buße (V. 6) der nachexilischen Juden, die nach Jerusalem zurückgekehrt waren (V. 46.47). Die Verse 1.47.48 scheinen aus 1. Chronik 16,34-36 entlehnt zu sein; dieser Abschnitt wurde gesungen anlässlich der ersten Aufstellung der Bundeslade in Jerusalem durch David (vgl. 2. Samuel 6,12-19; 1. Chronik 16,1-7). Der Psalmist scheint mit diesem Psalm auf wahre Erweckung abzuzielen. I. Die Anrufung (106, 1-5) II. Die Identifizierung mit Israels Sünden (106, 6) III. Das Bekenntnis von Israels Sünden (106, 7-46) A. Während der Zeit Moses (106, 7-33) B. Von Josua ua bis Jeremia (106, 34-46) IV. Die Bitte um Errettung (106, 47) V. Der abschließende Lobpreis (106, 48) 106, 1 gütig … Gnade. Angesichts der durchweg von Sünde geprägten Geschichte Israels sind diese Eigenschaften Gottes dem Psalmisten besonders lobenswert (vgl. 106, 6-46).

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