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Bibel - Teil 15829/31169: Psalm 109,7: Wenn er gerichtet wird, soll er schuldig gesprochen werden, / und sein Gebet werde zur Sünde. /

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19109007
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Luther 1984:Wenn er gerichtet wird, soll er schuldig gesprochen werden, / und sein Gebet werde zur Sünde. /
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Als schuldig soll er hervorgehn aus dem Gericht / und sogar sein Gebet ihm als Sünde gelten! /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Aus dem Gericht gehe er als Schuldiger hervor, / sein Gebet werde zur Sünde-a-! / -a) Sprüche 28,9.
Schlachter 1952:Wenn er gerichtet wird, so möge er schuldig gesprochen werden, / und sein Gebet werde ihm zur Sünde! /
Zürcher 1931:Kommt er vor Gericht, so soll er als schuldig hervorgehen, / und sein Bitten gelte als Sünde. /
Luther 1912:Wenn er gerichtet wird, müsse er verdammt ausgehen, und sein Gebet müsse Sünde sein.
Buber-Rosenzweig 1929:Wann er gerichtet wird, gehe er als frevelsschuldig hervor, sein Gebet werde zur Versündigung!
Tur-Sinai 1954:Wird er gerichtet, geh er schuldig aus / und sein Gebet, es werde Sünde! /
Luther 1545 (Original):Wer sich den selben leren lesst, des Leben müsse gottlos sein, Vnd sein Gebet müsse sünde sein.
Luther 1545 (hochdeutsch):Wer sich denselben lehren läßt, des Leben müsse gottlos sein, und sein Gebet müsse Sünde sein.
NeÜ 2021:Stellt er sich dem Gericht, werde er schuldig gesprochen! / Selbst sein Gebet gelte als Sünde!
Jantzen/Jettel 2016:Wenn er gerichtet wird, gehe er schuldig aus, und sein Gebet 1) werde zur Sünde. a) 1) näml. sein nicht wirklich ernsthaftes, das nicht aus wahrer Buße hervorging a) Psalm 1,5; Sprüche 28,9
English Standard Version 2001:When he is tried, let him come forth guilty; let his prayer be counted as sin!
King James Version 1611:When he shall be judged, let him be condemned: and let his prayer become sin.
Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:109, 1: Dieser Psalm Davids kann durch seine inhaltlichen Details mit keiner konkreten Begebenheit oder Person im Leben des Königs aus 1.2Sam; 1. Könige oder 1. Chronik folgerichtig verbunden werden. David antwortet hier seinen Angreifern, die ihn mit falschen Anklagen boshaft bedrängen (vgl. 109, 2.3.20). Dieser Psalm wird als messianisch betrachtet, da V. 8 in Apostelgeschichte 1,20 zitiert wird als Hinweis auf Judas’ Bestrafung für seinen Verrat Jesu (vgl. Psalm 41,9; 69, 25). David tauscht in diesem Psalm mit seinen Feinden die Rollen; zunächst ist er der Angeklagte vor Gericht, aber dann wird er zu ihrem Ankläger vor der Anklagebank Gottes. I. Der Vorwand der Verkläger (109, 1-5) II. Die erwünschte Strafe (109, 6-20) III. Die Bitte um Gerechtigkeit (109, 21-29) IV. Der Lobpreis des Richters (109, 30.31) 109, 1 Gott, den ich rühme. David beginnt und endet (vgl. V. 30) mit Lobpreis auf den obersten Richter des Universums. In V. 21 spricht David den Richter an mit »o HERR, [mein] Herr« und in V. 26 mit »o HERR, mein Gott«.

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