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Bibel - Teil 26905/31169: Johannes 19,12: Von da an trachtete Pilatus danach, ihn freizulassen. Die Juden aber schrien: Läßt du diesen frei, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn wer sich zum König macht, der ist...

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Text of the "Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen"
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43019012
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Luther 1984:Von da an trachtete Pilatus danach, ihn freizulassen. Die Juden aber schrien: Läßt du diesen frei, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn -a-wer sich zum König macht, der ist gegen den Kaiser. -a) Apostelgeschichte 17,7.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Von da an-1- suchte Pilatus ihn freizugeben; aber die Juden schrieen: «Gibst du diesen frei, so bist du kein Freund des Kaisers! Jeder, der sich selbst zum König macht, lehnt sich gegen den Kaiser auf!» -1) o: aus diesem Grunde.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Daraufhin suchte Pilatus ihn loszugeben. Die Juden aber schrien und sagten: Wenn du diesen losgibst, bist du des Kaisers Freund nicht; jeder, der sich selbst zum König macht, widersetzt sich dem Kaiser-a-. -a) Lukas 23,2.
Schlachter 1952:Von da an suchte Pilatus ihn freizugeben. Aber die Juden schrieen und sprachen: Lässest du diesen frei, so bist du nicht des Kaisers Freund; denn wer sich selbst zum König macht, der ist wider den Kaiser!
Zürcher 1931:Daraufhin suchte Pilatus ihn freizulassen. Die Juden aber schrieen: Wenn du diesen freilässest, bist du des Kaisers Freund nicht; jeder, der sich zum König macht, widersetzt sich dem Kaiser. -Lukas 23,2; Apostelgeschichte 17,7.
Luther 1912:Von dem an trachtete Pilatus, wie er ihn losließe. Die Juden aber schrieen und sprachen: Läßt du diesen los, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn wer sich zum König macht, der ist wider den Kaiser.
Luther 1545 (Original):Von dem an trachtet Pilatus, wie er jn los liesse. Die Jüden aber schrien, vnd sprachen, Lesstu diesen los, so bistu des Keisers freund nicht, Denn wer sich zum Könige machet, der ist wider den Keiser.
Luther 1545 (hochdeutsch):Von dem an trachtete Pilatus, wie er ihn losließe. Die Juden aber schrieen und sprachen: Lässest du diesen los, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn wer sich zum Könige macht, der ist wider den Kaiser.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Daraufhin machte Pilatus noch einmal einen Versuch, Jesus freizulassen. Doch die Juden schrien: »Wenn du den freilässt, bist du nicht mehr der Freund des Kaisers! Jeder, der sich selbst zum König macht, stellt sich gegen den Kaiser.«
Albrecht 1912/1988:Dieser Antwort wegen wollte ihn Pilatus freilassen*. Die Juden aber schrien: «Gibst du den Mann los, so meinst du es nicht redlich mit dem Kaiser. Wer sich zum König erklärt, der ist ein Feind des Kaisers**.»
Luther 1912 (Hexapla 1989):Von dem an trachtete Pilatus, wie er ihn losließe. Die Juden aber schrieen und sprachen: Läßt du diesen los, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn wer sich zum König macht, der ist wider den Kaiser.
Meister:Seitdem trachtete Pilatus danach, Ihn loszugeben; die Juden aber schrieen und sprachen: «Wenn du Diesen losgibst, bist du kein Freund des Kaisers; jeder, der sich selbst zum König-a- macht, redet gegen den Kaiser.» -a) Lukas 23,2; Apostelgeschichte 17,7.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Von da an-1- suchte Pilatus ihn freizugeben; aber die Juden schrieen: «Gibst du diesen frei, so bist du kein Freund des Kaisers! Jeder, der sich selbst zum König macht, lehnt sich gegen den Kaiser auf!» -1) o: aus diesem Grunde.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Von da an suchte Pilatus ihn loszugeben. Die Juden aber schrieen und sagten: Wenn du diesen losgibst, bist du des Kaisers Freund nicht; jeder, der sich selbst zum König macht, spricht-1- wider den Kaiser. -1) d.h. erklärt sich, lehnt sich auf.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Daraufhin -ipf-suchte Pilatus ihn -ifa-loszugeben. Die Juden aber -a-schrien und sagten: Wenn du diesen -ka-losgibst, bist du des Kaisers Freund nicht; jeder, der sich selbst zum König -ptp-macht, widersetzt sich dem Kaiser-a-. -a) Lukas 23,2.
Schlachter 1998:Von da an suchte Pilatus ihn freizugeben. Aber die Juden schrieen und sprachen: Wenn du diesen freiläßt, so bist du kein Freund des Kaisers; denn wer sich selbst zum König macht, der ist gegen den Kaiser-1-! -1) w: der redet (erklärt sich) gegen den Kaiser.++
Interlinear 1979:Aufgrund dieses Pilatus suchte freizulassen ihn; aber die Juden schrien, sagend: Wenn diesen du freiläßt, nicht bist du Freund des Kaisers; jeder zum König sich Machende widersetzt sich dem Kaiser.
NeÜ 2021:Daraufhin versuchte Pilatus noch einmal, ihn freizulassen. Doch die Juden schrien: Wenn du den freilässt, bist du kein 'Freund des Kaisers'! (Das war ein Ehrentitel, dessen Aberkennung schlimme Folgen haben konnte.)Wer sich als König ausgibt, stellt sich gegen den Kaiser!
Jantzen/Jettel 2016:Aus diesem [Anlass] suchte Pilatus, ihn freizugeben. Aber die Juden schrien: „Wenn du diesen freigibst,“ sagten sie, „bist du nicht Freund des Kaisers! Jeder, der sich zum König macht, steht im Widerspruch zum Kaiser.“ a)
a) Lukas 23,2; Apostelgeschichte 17,7
English Standard Version 2001:From then on Pilate sought to release him, but the Jews cried out, If you release this man, you are not Caesar's friend. Everyone who makes himself a king opposes Caesar.
King James Version 1611:And from thenceforth Pilate sought to release him: but the Jews cried out, saying, If thou let this man go, thou art not Caesar's friend: whosoever maketh himself a king speaketh against Caesar.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:19, 12: kein Freund des Kaisers. Diese Aussage der Juden war mit Ironie erfüllt, da die Juden Rom hassten, bedeutete sie mit Gewissheit, dass auch sie keine Freunde des Kaisers waren. Aber sie kannten Pilatus’ Furcht vor Kaiser Tiberius (römischer Imperator zur Zeit der Kreuzigung Jesu) und dass er eine höchst misstrauische Persönlichkeit war und schonungslose Bestrafungen forderte. Pilatus hatte in Judäa durch mehrere ungeschickte Vorgehensweisen bereits für Unruhen gesorgt, die die Juden aufgebracht hatten. Deshalb stand er unter dem prüfenden Blick Roms, das seine weiteren Schritte überwachte. Die Juden schüchterten ihn durch die Drohung eines erneuten Aufruhrs ein, der das Ende seiner Machtausübung bedeuten konnte. Damit trieben sie ihn in die Enge, Jesus hinzurichten. 19, 13 Richterstuhl. Pilatus gab dem Druck nach (V. 12) und bereitete sich vor, das Gerichtsurteil entsprechend der ursprünglichen Anklage der Aufwiegelung gegen Rom zu verhängen. Dieser »Richterstuhl« war der Platz, den Pilatus einnahm, um das offizielle Urteil zu verkünden. Der Sitz befand sich an einem mit Steinen gepflasterten Ort, der als »Steinpflaster« bekannt war. Die Ironie besteht darin, dass Pilatus über den das Gerichtsurteil verkündete, dem der Vater jegliches Gericht übergeben hatte (5, 22) und der einst über Pilatus eine gerechte Verurteilung aussprechen wird.

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