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Bibel - Teil 30116/31169: Hebräer 6,6: und dann doch abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.

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Luther 1984:und dann doch abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):und dann doch abgefallen sind, noch einmal zur Sinnesänderung zu erneuern, weil sie für ihre Person den Sohn Gottes von neuem kreuzigen und ihn der Beschimpfung preisgeben-1-. -1) o: ihren Spott mit ihm treiben.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:und (doch) abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da-1- sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen. -1) o: indem.
Schlachter 1952:wenn sie dann abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, während sie sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen!
Zürcher 1931:und (dann doch) abgefallen sind, von neuem zur Busse zu bringen, da sie für sich den Sohn Gottes noch einmal kreuzigen und der Schande preisgeben. -2. Petrus 2,20.
Luther 1912:wo sie abfallen, wiederum zu erneuern zur Buße, als die sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und für Spott halten.
Luther 1545 (Original):wo sie abfallen (vnd widerumb jnen selbs den Son Gottes creutzigen, vnd fur spot halten) das sie solten widerumb ernewert werden zur Busse.
Luther 1545 (hochdeutsch):wo sie abfallen und wiederum sich selbst den Sohn Gottes kreuzigen und für Spott halten, daß sie sollten wiederum erneuert werden zur Buße.
Neue Genfer Übersetzung 2011:und sich dann bewusst von Gott abwendet, ist es unmöglich, ihm erneut zur Umkehr zu verhelfen. 'Mit seinem Verhalten' kreuzigt er ja zu seinem eigenen Verderben- den Sohn Gottes noch einmal und setzt ihn von neuem der öffentlichen Schande aus.
Albrecht 1912/1988:aber trotzdem abfallen, ein zweites Mal zu erneuern, so daß sie zur Sinnesänderung kommen: dies ist unmöglich, wenn sie den Sohn Gottes zu ihrem Verderben immer von neuem kreuzigen und zum Gespötte machen*.
Luther 1912 (Hexapla 1989):wo sie abfallen, wiederum zu erneuern zur Buße, als die sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und für Spott halten.
Meister:und abfallen, wieder zur Sinnesänderung zu erneuern, da sie sich selbst den Sohn Gottes wieder kreuzigen und der Schmach preisgeben. -Matthäus 12,31.32.35; Hebräer 10,26-37; 12, 15-17; 2. Petrus 2,20.21; 1. Johannes 5,16.
Menge 1949 (Hexapla 1997):und dann doch abgefallen sind, noch einmal zur Sinnesänderung zu erneuern, weil sie für ihre Person den Sohn Gottes von neuem kreuzigen und ihn der Beschimpfung preisgeben-1-. -1) o: ihren Spott mit ihm treiben.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:und abgefallen sind, wiederum zur Buße zu erneuern, indem sie den Sohn Gottes für sich selbst kreuzigen und (ihn) zur Schau stellen-1-. -1) d.h. der Schmach preisgeben.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:und (doch) -pta-abgefallen sind, wieder zur Buße -ifp-zu erneuern, da-1- sie für sich den Sohn Gottes wieder -ptp-kreuzigen und -ptp-dem Spott aussetzen. -1) o: indem.
Schlachter 1998:und die dann abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen!
Interlinear 1979:und Abgefallenen wieder zu erneuern zum Umdenken, noch einmal Kreuzigenden für sich selbst den Sohn Gottes und der Schande Preisgebenden.
NeÜ 2021:und sich dann doch wieder abgewendet haben, ist es unmöglich, sie wieder zur Änderung ihrer Einstellung zu bewegen. Denn so nageln sie den Sohn Gottes praktisch noch einmal ans Kreuz und setzen ihn dem öffentlichen Spott aus.
Jantzen/Jettel 2016:und danebenfielen, wieder zur Buße* zu erneuern, ‹als solche›, die 1) sich selbst den Sohn Gottes a)wieder ans Kreuz schlagen und ihn an den b)Pranger stellen;
a) Hebräer 3,12*; 10, 26 .27; Matthäus 12,31*; Johannes 15,6; 2. Petrus 2,20 .21
b) Hebräer 10,29
1) o.: ‹solche seiend›, die; Wie sollen die beiden griech. Präsenspartizipien ANASTAUROUNTAS („wieder ans Kreuz schlagend“) und PARADEIGMATIDSONTAS („an den Pranger stellend“) aufgelöst werden? Das Übersetzungsproblem kann mit zwei klassischen Übersetzungen aufgezeigt werden. Das entscheidende Wort ist in Kursivschrift kenntlich gemacht. Menge: „... es ist unmöglich, solche ... noch einmal zur Sinnesänderung zu erneuern, WEIL sie ... den Sohn Gottes von neuem kreuzigen und ihn der Beschimpfung preisgeben …“ Alte Elberfelder: „... es ist unmöglich, diejenigen ... wiederum zur Buße zu erneuern, INDEM sie den Sohn Gottes ... kreuzigen und ihn zur Schau stellen …“ Es fällt auf, dass sich die Revidierer in der neuen Ausgabe für dieselbe Formulierung wie Luther 84 und andere entschieden haben (obwohl sie das frühere „INDEM“ in der Fußnote als Variante angeben): „DA SIE ... kreuzigen“, was mit der Version von Menge übereinstimmt. Unsere obige Wiedergabe ist der der alten Elberfelder ähnlich. Es ist vom Griechischen her nicht ganz eindeutig zu erkennen, ob es: „weil“ bzw. „da“, oder: „indem“ bzw. „während - sie ihn kreuzigen“ heißen soll. Solange wir dieses nicht wissen, muss die Frage offen bleiben. Müssten wir übersetzen: „weil sie ihn kreuzigen“, gebe es keine Möglichkeit mehr zur Umkehr: Einmal abgefallen, für immer abgefallen! Wenn aber zu übersetzen ist: „während sie ihn kreuzigen“, besteht noch eine Möglichkeit, dass sie ihre Haltung ändern könnten. Wie soll der gewissenhafte Übersetzer nun vorgehen? Wenn 1. beide Versionen möglich sind, 2. die mit dem „Weil“-Gedanken die andere ausschließt, 3. die andere jedoch die erstere zulässt, so ist es ratsam, die weitere anstatt der engeren vorzuziehen. Eine wörtliche Übersetzung könnte so lauten: „(V. 4) denn es ist unmöglich, die einmal erleuchtet worden Seienden, … (V. 6) und daneben gefallen Seienden, wieder zur Buße zu erneuern, ‹als› sich selbst den Sohn Gottes [im fortwährenden Sinn] ans Kreuz Schlagende und [ihn] an den Pranger Stellende [o.: ‹solche seiend›, die sich selbst den Sohn Gottes wieder ans Kreuz schlagen] …“ Es scheint, als ob hier dasselbe gesagt wird wie in K. 10: Nur über Jesus kommt man zu Gott. Verlässt man diesen Weg, gibt es keine andere Möglichkeit. Das hieße aber nicht, dass man seine Meinung nicht später einmal ändern dürfte.
English Standard Version 2001:if they then fall away, since they are crucifying once again the Son of God to their own harm and holding him up to contempt.
King James Version 1611:If they shall fall away, to renew them again unto repentance; seeing they crucify to themselves the Son of God afresh, and put [him] to an open shame.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:6, 6: abgefallen. Dies gr. Wort kommt nur hier im NT vor. In der LXX wird es als Übersetzung für hebr. Wörter verwendet, die furchtbare Untreue und Abtrünnigkeit bedeuten (vgl. Hesekiel 14,13; 18, 24; 20, 27). Es beschreibt denselben Abfall wie in 3,12. Wie schlimm diese Untreue ist, wird daran deutlich, wie krass dieses Verwerfen in diesem Vers beschrieben wird: Sie kreuzigten Christus aufs Neue und behandelten ihn zutiefst verächtlicht (s.a. die ausdrucksstarke Beschreibung in 10,29). Das »unmöglich« aus V. 4 bezieht sich auf das »wieder zur Buße zu erneuern«. Für jemanden, der auf solche Weise gegen Christus gesündigt hat, gibt es keine Hoffnung auf Wiederherstellung oder Vergebung (vgl. 2, 2.3; 10, 26.27; 12, 25). Der Grund dafür ist, dass sie ihn in voller Erkenntnis und bewusster Erfahrung verworfen hatten (wie in den Merkmalen von V. 5.6 beschrieben). Sie hatten die volle Offenbarung, verwarfen aber die Wahrheit und entschieden sich für das Gegenteil der Wahrheit über Christus und haben somit keine Hoffnung, gerettet zu werden. Sie können niemals noch mehr Erkenntnis haben als die, die sie verwarfen. Sie kamen für sich zu dem Schluss, dass Jesus gekreuzigt werden sollte und stellten sich auf die Seite seiner Feinde. Diese Verse können sich unmöglich auf ein Verlieren des Heils beziehen. Viele Bibelstellen machen unmissverständlich klar, dass die Errettung ewig ist (vgl. Johannes 10,27-29; Römer 8,35.38.39; Philemon 1,6; 1. Petrus 1,4.5). Würden diese Verse bedeuten, Gläubige könnten ihre Errettung verlieren, dann würde dieser Text ebenfalls besagen, dass man die Errettung niemals wiedererlangen kann, wenn man sie einmal verloren hat. Die Vertreter der Verlierbarkeit des Heils müssen diese Konsequenz zugeben. S. Einleitung: Herausforderungen für den Ausleger.

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