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Bibel - Teil 30497/31169: 1. Petrus 3,7: Desgleichen, ihr Männer, wohnt vernünftig mit ihnen zusammen und gebt dem weiblichen Geschlecht als dem schwächeren seine Ehre. Denn auch die Frauen sind Miterben der Gnade...

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Text of the "Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen"
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Luther 1984:Desgleichen, ihr Männer, wohnt vernünftig mit ihnen zusammen und gebt dem weiblichen Geschlecht als dem schwächeren seine Ehre. Denn auch die Frauen sind Miterben der Gnade des Lebens, und euer gemeinsames Gebet soll nicht behindert werden.-a- -a) 1. Korinther 7,5; Epheser 5,25.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Ebenso, ihr Männer: lebt in vernünftiger Weise-1- mit euren Frauen zusammen als mit dem schwächeren Teil-2- und erweist ihnen (die schuldige) Ehre, indem ihr in ihnen auch Miterben der Gnadengabe des (ewigen) Lebens seht; sonst würden ja eure (gemeinsamen) Gebete unmöglich gemacht-3-. -1) aÜs: lebt gemäß der (Heils)erkenntnis. 2) eig: Gefäß. 3) aÜs: sonst würdet ihr ja auch in euren Gebeten gehemmt (o: gestört) werden.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Ihr Männer ebenso, wohnt bei ihnen mit Einsicht als bei einem schwächeren Gefäß-1-, als dem weiblichen, und gebt (ihnen) Ehre als (solchen), die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden-a-. -1) s. Anm. zu 1. Thessalonicher 4,4. a) 1. Korinther 7,5.
Schlachter 1952:Und ihr Männer, wohnet mit Vernunft bei dem weiblichen Teil als dem schwächeren und erweiset ihnen Ehre als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, und damit eure Gebete nicht gehindert werden.
Zürcher 1931:Desgleichen, ihr Männer, wohnet einsichtig zusammen mit dem weiblichen Teil als dem schwächern und erweiset ihnen Ehre als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht gehindert werden! -Epheser 5,25; Kolosser 3,19.
Luther 1912:Desgleichen, ihr a) Männer, wohnet bei ihnen mit Vernunft und gebet dem weiblichen als dem schwächeren Werkzeuge seine Ehre, als die auch Miterben sind der Gnade des Lebens, auf daß eure Gebete nicht verhindert werden. - a) Epheser 5,25.
Luther 1545 (Original):Desselbigen gleichen jr Menner, wonet bey jnen mit vernunfft, Vnd gebt dem weibischen, als dem schwechsten Werckzeuge, seine Ehre, als auch Miterben der gnade des Lebens, Auff das ewere Gebet nicht verhindert werden. -[Werckzeug] Alle Christen sind Gottes werckzeug, Aber das weib ist beide am leib vnd am mut schwecher denn der man, darumb sein mit vernunfft zu schonen ist, das nicht vneinigkeit sich erhebe, da durch denn alle Gebet verhindert werden.
Luther 1545 (hochdeutsch):Desselbigengleichen, ihr Männer, wohnet bei ihnen mit Vernunft und gebet dem weiblichen als dem schwächsten Werkzeuge seine Ehre, als auch Miterben der Gnade des Lebens, auf daß eure Gebete nicht verhindert werden.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Entsprechend gilt für euch Männer: Zeigt euch im Zusammenleben mit euren Frauen verständnisvoll und nehmt auf ihre von Natur aus schwächere Konstitution Rücksicht. Sie sind ja durch Gottes Gnade Erben des ewigen Lebens genau wie ihr. Respektiert und achtet sie also, damit der Erhörung eurer Gebete nichts im Weg steht.
Albrecht 1912/1988:Ihr Männer desgleichen: geht mit euern Frauen verständig um; sie sind ja das schwächere Geschlecht! Behandelt sie mit Achtung - denn sie sind auch Miterben der Gnadengabe des (ewigen) Lebens -, sonst verschließt ihr euern Gebeten den Weg (zum Throne Gottes)!
Luther 1912 (Hexapla 1989):Desgleichen, ihr -a-Männer, wohnet bei ihnen mit Vernunft und gebet dem weiblichen als dem schwächeren Werkzeuge seine Ehre, als die auch Miterben sind der Gnade des Lebens, auf daß eure Gebete nicht verhindert werden. -a) Epheser 5,25.
Meister:Ihr Männer-a- gleichermaßen, wohnt nach Erkenntnis zusammen mit dem weiblichen, dem schwächeren Gefäß-b-, und erweist ihnen Ehre, da sie auch Miterben der Gnade des Lebens sind, auf daß eure Gebete-c- nicht verhindert werden! -a) 1. Korinther 7,3; Epheser 5,25; Kolosser 3,19. b) 1. Korinther 12,23; 1. Thessalonicher 4,4. c) Hiob 42,8; Matthäus 5,23.24; 18, 18.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Ebenso, ihr Männer: lebt in vernünftiger Weise-1- mit euren Frauen zusammen als mit dem schwächeren Teil-2- und erweist ihnen (die schuldige) Ehre, indem ihr in ihnen auch Miterben der Gnadengabe des (ewigen) Lebens seht; sonst würden ja eure (gemeinsamen) Gebete unmöglich gemacht-3-. -1) aÜs: lebt gemäß der (Heils)erkenntnis. 2) eig: Gefäß. 3) aÜs: sonst würdet ihr ja auch in euren Gebeten gehemmt (o: gestört) werden.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Ihr Männer gleicherweise, wohnet bei (ihnen) nach Erkenntnis-1-, als bei einem schwächeren Gefäße, dem weiblichen, (ihnen) Ehre gebend, als (die) auch Miterben der Gnade des Lebens (sind), auf daß eure Gebete nicht verhindert werden. -1) o: mit Einsicht.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Ihr Männer ebenso, -ptp-wohnt bei (ihnen) mit Einsicht als bei einem schwächeren Gefäß-1-, dem weiblichen, und gebt (ihnen) Ehre als (solchen), die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht -sifs-verhindert werden-a-! -1) s. Anm. zu 1. Thessalonicher 4,4. a) 1. Korinther 7,5.
Schlachter 1998:Ihr Männer gleichermaßen, lebt mit eurer Frau als dem schwächeren Gefäß zusammen, so wie es der Erkenntnis entspricht, und erweist ihr Achtung-1- als solche, die Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert-2- werden. -1) o: Wertschätzung, Ehre, Anerkennung. 2) o: zunichte gemacht, unwirksam gemacht werden. Kann sich auf die Gebete der Männer oder die gemeinsamen Gebete mit der Ehefrau beziehen.++
Interlinear 1979:Ihr Männer gleichermaßen, zusammenwohnend nach Erkenntnis als schwächeren Gefäß mit dem weiblichen, zuteilend Ehre als auch Miterbinnen Gnade Lebens, dazu, daß nicht verhindert werden eure Gebete!
NeÜ 2021:Ihr Männer müsst euch entsprechend verhalten, damit eure Gebete nicht vergeblich sind. Seid also rücksichtsvoll im Umgang mit euren Frauen, denn sie sind die Schwächeren. Achtet und ehrt sie, denn sie haben genauso wie ihr Anteil am Geschenk des Lebens!
Jantzen/Jettel 2016:gleicherweise die Männer: a)Wohnt der Kenntnis entsprechend mit dem weiblichen Gefäß als dem schwächeren zusammen und erteilt ihm Ehre 1) als die ihr auch Miterben seid der Gnade des Lebens, sodass eure b)Gebete nicht abgeschnitten werden;
a) 1. Korinther 7,3; 1. Thessalonicher 4,4
b) Matthäus 5,23 .24; 1. Timotheus 2,8
1) o.: Wertschätzung
English Standard Version 2001:Likewise, husbands, live with your wives in an understanding way, showing honor to the woman as the weaker vessel, since they are heirs with you of the grace of life, so that your prayers may not be hindered.
King James Version 1611:Likewise, ye husbands, dwell with [them] according to knowledge, giving honour unto the wife, as unto the weaker vessel, and as being heirs together of the grace of life; that your prayers be not hindered.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:3, 7: Ihr Männer … gleichermaßen. Unterordnung ist auch die Verantwortung eines christlichen Ehemanns (vgl. Epheser 5,21). Obwohl er sich nicht seiner Frau unterordnet, muss sich ein gläubiger Ehemann der Pflicht unterwerfen, liebevoll auf ihre Bedürfnisse, Ängste und Gefühle zu achten. Anders ausgedrückt, muss ein gläubiger Ehemann seine Bedürfnisse den ihrigen unterordnen, ob sie nun Christ ist oder nicht. Petrus weist insbesondere hin auf Rücksichtnahme, Ritterlichkeit und Gemeinschaft. schwächeren Gefäß. Während die Frau in Christus dem Mann gegenüber völlig gleichwertig und als Frau geistlich nicht unterlegen ist (s. Galater 3,28), ist sie körperlich schwächer und braucht den Schutz, die Fürsorge und die starke Hand ihres Ehemanns. gemeinsam Erben der Gnade des Lebens. Die »Gnade des Lebens« ist hier nicht die Errettung, sondern die Ehe – die beste Beziehung, die das irdische Leben zu bieten hat. Der Ehemann muss die Gemeinschaft und Beziehung zu seiner Frau pflegen, ob sie Christ ist oder nicht (vgl. Prediger 9,9). damit eure Gebete nicht verhindert werden. Das bezieht sich insbesondere auf die Gebete des Ehemanns für die Errettung seiner Frau (s. Anm. zu V. 1). Die Erhörung solcher Gebete würde behindert, wenn er nicht auf ihre Bedürfnisse und ihre Gemeinschaft achtet.

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