Teil 18512Teil 18514

Bibel - Teil 18513/31169: Jesaja 40,24: Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat ihr Stamm eine Wurzel in der Erde, da läßt er einen Wind unter sie wehen, daß sie verdorren, und ein Wirbelsturm führt...

Autor
Bibelstellen
Sprache
Kategorie
Medium
Seiten
1
ID
23040024
Text-Ausschnitt
Luther 1984:Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat ihr Stamm eine Wurzel in der Erde, da läßt er einen Wind unter sie wehen, daß sie verdorren, und ein Wirbelsturm führt sie weg wie Spreu.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat sich ihr Stamm in die Erde eingewurzelt, da bläst er sie an, daß sie verdorren, und ein Sturmwind rafft sie hinweg wie Spreu.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat ihr Stamm Wurzeln in der Erde getrieben, da bläst er sie schon an. Sie verdorren, und ein Sturmwind trägt sie wie Stoppeln hinweg-a-. -a) Jesaja 17,13.
Schlachter 1952:kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesetzt, kaum wurzelt ihr Stamm in der Erde, so hauche ich sie an, daß sie verdorren und dahinfahren wie Stoppeln vor dem Sturmwind -;
Zürcher 1931:kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum wurzelt ihr Stamm in der Erde, so bläst er sie an, und sie verdorren, und wie Stoppeln trägt sie der Sturm davon -:
Luther 1912:als wären sie nicht gepflanzt noch gesät und als hätte ihr Stamm keine Wurzel in der Erde, daß sie, wo ein Wind unter sie weht, verdorren und sie ein Windwirbel wie Stoppeln wegführt.
Buber-Rosenzweig 1929:kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum wurzelt in der Erde ihr Reis, bläst er sie auch schon an, daß sie verdorren, wie Stroh trägt der Sturm sie davon.
Tur-Sinai 1954:nie recht gepflanzt, nie recht gesät / nie recht ihr Stamm im Boden wurzelnd / da schon verbläst es sie, und sie vertrocknen / und Sturm trägt sie wie Spreu hinweg.
Luther 1545 (Original):als hette jr Stam weder pflantzen, noch samen, noch wurtzel in der Erden, Das sie, wo ein Wind vnter sie wehet, verdorren, vnd sie ein Windwirbel wie Stoppeln wegfüret.
Luther 1545 (hochdeutsch):als hätte ihr Stamm weder Pflanzen noch Samen noch Wurzel in der Erde, daß sie, wo ein Wind unter sie wehet, verdorren, und sie ein Windwirbel wie Stoppeln wegführet.
NeÜ 2021:Kaum sind sie gepflanzt, kaum gesetzt, / kaum hat der Setzling Wurzeln geschlagen, / da haucht er sie an und sie verdorren. / Der Sturm trägt sie wie Strohstoppeln fort.
Jantzen/Jettel 2016:Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat ihr Stock Wurzeln in der Erde getrieben, da bläst er sie schon an, und sie verdorren, und ein Sturmwind rafft sie wie Stoppeln hinweg. a)
a) Jesaja 17,13; Jeremia 23,19
English Standard Version 2001:Scarcely are they planted, scarcely sown, scarcely has their stem taken root in the earth, when he blows on them, and they wither, and the tempest carries them off like stubble.
King James Version 1611:Yea, they shall not be planted; yea, they shall not be sown: yea, their stock shall not take root in the earth: and he shall also blow upon them, and they shall wither, and the whirlwind shall take them away as stubble.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:40, 1 – 66, 24: Die Prophezeiungen von Kap. 1-39 richteten sich an das Volk von Juda in seiner Situation zur Zeit des Wirkens Jesajas (739 v. Chronik bis ca. 686 v. Chronik). Die Prophezeiungen von Kap. 40-66 richteten sich an das Volk von Juda, als sei die angekündigte Babylonische Gefangenschaft (39, 5-7) bereits gegenwärtige Realität, obwohl diese Gefangenschaft erst 605-586 v. Chronik begann. Die Aussage »Keinen Frieden, spricht der HERR, gibt es für die Gottlosen!« (48, 22; 57, 21) unterteilt diesen Abschnitt in drei Abschnitte: Kap. 40-48, Kap. 49-57 und Kap. 58-66. 40, 1 In diesem Abschnitt geht es um die Hoffnung und den Trost einer gesegneten Zukunft nach dem Gericht Gottes der bevorstehenden Babylonischen Gefangenschaft. 40, 1 Tröstet, tröstet. Diese Prophezeiung richtet sich an die Propheten Gottes und weist sie an, ein Thema besonders zu betonen: den Trost an ein verbanntes Volk in einem fremden Land viele Hundert Kilometer von ihrer Heimatstadt Jerusalem. Gott hat gute Pläne reichen Segens für Israel in der Zukunft, weil es sein Bundesvolk ist, das niemals endgültig verworfen werden wird (vgl. Römer 11,2).

Dateien

html (6.92 kB)