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Bibel - Teil 30295/31169: Hebräer 12,17: Ihr wißt ja, daß er hernach, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum zur Buße, obwohl er sie mit Tränen suchte. -

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Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
Copyright © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
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58012017
Text-Ausschnitt
Luther 1984:Ihr wißt ja, daß er -a-hernach, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum zur Buße, obwohl er sie mit Tränen suchte. -a) 1. Mose 27,30-40.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Ihr wißt ja, daß er auch später, als er den Segen zum Erbe erlangen wollte, abgewiesen wurde; denn er fand keinen Raum-1- zu einer Gesinnungsumkehr, obgleich er sie unter Tränen suchte-2-. -1) = keine Möglichkeit. 2) aÜs: obgleich er ihn (den Segen) mit Tränen suchte; o: er fand keine Möglichkeit zur Sinnesänderung (seines Vaters), obgleich er sie mit Tränen suchte (vgl. 1. Mose 27,38).
Revidierte Elberfelder 1985/1986:denn ihr wißt, daß er auch nachher, als er den Segen erben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum zur Buße, obgleich er sie-1- mit Tränen eifrig suchte-a-. -1) o: «ihn»; das gr. Fürwort kann sich sowohl auf «Segen» als auch auf «Buße» beziehen. a) 1. Mose 27,34.38.
Schlachter 1952:Denn ihr wisset, daß er nachher, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum zur Buße, obschon er den Segen mit Tränen suchte.
Zürcher 1931:Denn ihr wisst, dass er auch, als er nachher den Segen zum Erbe erhalten wollte, verworfen wurde; denn er fand keinen Raum für eine Änderung des Sinnes (seines Vaters), obschon er sie mit Tränen (bei ihm) suchte. -1. Mose 27,30-38.
Luther 1912:Wisset aber, daß a) er hernach, da er den Segen ererben wollte, verworfen ward; denn er fand keinen Raum zur Buße, wiewohl er sie mit Tränen suchte. - a) 1. Mose 27,30-40.
Luther 1545 (Original):Wisset aber, das er hernach, da er den Segen ererben wolte, verworffen ist, Denn er fand keinen raum zur Busse, wiewol er sie mit threnen suchte.
Luther 1545 (hochdeutsch):Wisset aber, daß er hernach, da er den Segen ererben wollte, verworfen ist; denn er fand keinen Raum zur Buße, wiewohl er sie mit Tränen suchte.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Ihr wisst, wie es ihm später erging: Als er den Segen bekommen wollte, der ihm als dem Erstgeborenen zustand, musste er erfahren, dass Gott ihn verworfen hatte. Er fand keine Möglichkeit mehr, 'das Geschehene' rückgängig zu machen, so sehr er sich auch unter Tränen darum bemühte.
Albrecht 1912/1988:Als er dann nachher, wie ihr wißt, den Segen doch erlangen wollte, da wurde er (von seinem Vater) zurückgewiesen. Er fand keine Möglichkeit, den Sinn (des Vaters) zu ändern-1-, obwohl er unter Tränen darum bat-a-. -1) d.h. den über Jakob ausgesprochenen Segen rückgängig zu machen, weil Isaak unter göttlicher Eingebung geredet hatte. a) 1. Mose 27,33-40.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Wisset aber, daß -a-er hernach, da er den Segen ererben wollte, verworfen ward; denn er fand keinen Raum zur Buße, wiewohl er sie mit Tränen suchte. -a) 1. Mose 27,30-40.
Meister:Denn ihr wißt, daß er auch hernach, als er den Segen erben wollte, verworfen wurde; denn für Sinnesänderung fand er keinen Raum, obgleich er sie mit Tränen suchte. -1. Mose 27,34.38.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Ihr wißt ja, daß er auch später, als er den Segen zum Erbe erlangen wollte, abgewiesen wurde; denn er fand keinen Raum-1- zu einer Gesinnungsumkehr, obgleich er sie unter Tränen suchte-2-. -1) = keine Möglichkeit. 2) aÜs: obgleich er ihn (den Segen) mit Tränen suchte; o: er fand keine Möglichkeit zur Sinnesänderung (seines Vaters), obgleich er sie mit Tränen suchte (vgl. 1. Mose 27,38).
Nicht revidierte Elberfelder 1905:denn ihr wisset, daß er auch nachher, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde , obgleich er ihn-1- mit Tränen eifrig suchte. -1) d.i. den Segen; vgl. 1. Mose 27,34-38.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Denn ihr wißt, daß er auch nachher, als er den Segen -ifa-erben -ptp-wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum zur Buße, obgleich er sie-1- mit Tränen -pta-eifrig suchte-a-. -1) o: ihn; das gr. Fürwort kann sich sowohl auf «Segen» als auch auf «Buße» beziehen. a) 1. Mose 27,34.38.
Schlachter 1998:Denn ihr wißt, daß er nachher verworfen-1- wurde, als er den Segen erben wollte, denn obgleich er ihn-2- unter Tränen suchte, fand er keinen Raum zur Buße-3-. -1) d.h. aufgrund einer Prüfung als untauglich ausgeschlossen, abgelehnt wurde. 2) d.h. nach 1. Mose 27,34-38 den Segen. - and. Übersetzungsmöglichkeit: sie (die Buße/Sinneswandlung). 3) aüs: fand er keinen Raum für eine Sinneswandlung, d.h. seines Vaters in bezug auf den verlorenen Segen.++
Interlinear 1979:Ihr wißt ja, daß auch danach, wollend erben den Segen, er verworfen wurde; denn für Umdenken einen Raum nicht fand er, obwohl mit Tränen gesucht habend es.
NeÜ 2021:Ihr wisst ja, wie es ihm später erging, als er den Segen von seinem Vater bekommen wollte: Er wurde verworfen und fand keine Möglichkeit mehr, das rückgängig zu machen, obwohl er sich unter Tränen darum bemühte.
Jantzen/Jettel 2016:denn ihr wisst, dass er auch nachher, als er die Segnung empfangen 1) wollte, abgelehnt wurde, denn er fand nicht Raum der Sinnesänderung, obwohl er sie mit Tränen ‹ernsthaft› suchte; a)
a) 1. Mose 27,34 .35 .36 .37
1) o.: den Segen erben. Die Wörter im Gt. für „Segnung/Segen“ und „Sinnesänderung“ haben dasselbe Geschlecht, sodass das Fürwort „sie“ sich auf das eine oder das andere Wort beziehen kann. Lenski meint, der Bezug auf die Segnung sei eindeutig. „Sinnesänderung“ kann auch mit „Buße“ übersetzt werden, was jedoch nicht passend wäre, wenn „sie“ sich auf den entsprechenden Begriff beziehen sollte, denn Buße wird nicht gesucht, sondern getan. Zudem war ja bei Esau eine gewisse Buße vorhanden, denn er bereute seinen früheren Fehler und suchte später unter Tränen, die Sache rückgängig zu machen. Dass sie nicht echte Buße war, zeigt seine Einstellung zu Jakob nach der Segnungsepisode: Er wollte ihn umbringen. Ferner muss beachtet werden, dass in der Schrift Buße dem Menschen grundsätzlich befohlen ist, daher auch als persönliche Umkehr zu Gott immer möglich ist. Es kann also nicht die innere Buße sein, die Esau suchte und nicht fand. Was er eigentlich suchte, gibt der erste Teil des Verses an: Er wollte den Segen. Dieses Begehren wurde von Isaak „abgelehnt“, auch nachdem dieser seinen Fehler eingesehen hatte. Der Grund für die Ablehnung wird im zweiten Versteil angegeben: Er (Esau) „fand nicht Raum der Sinnesänderung“. Die Sache wollte ISAAK nicht mehr rückgängig machen. Esau stand also vor vollendeten Tatsachen: Sein eigenes Handeln beim Linsengericht konnte er nicht mehr ändern, auch nicht den Sinn seines Vaters und das Segnen des Jakob. Es kann sein, dass der Verfasser daran dachte, dass „sie“ sich sowohl auf die „Segnung“ als auch auf die „Sinnesänderung“ (Isaaks) beziehe, und bewusst so formuliert hat, denn in der Tat bezieht es sich auf beide Angelegenheiten. Matthäus 25,10-12; Lukas 13,24-27 zeigen, dass es für solche, die ihre Gelegenheiten im Erdenleben, mit Gott ins Reine zu kommen, verscherzen, ein Zu-spät gibt, wenn mit dem Kommen des Herrn die Tür verschlossen wird, auch wenn es ihnen dann plötzlich äußerst ernst wird.
English Standard Version 2001:For you know that afterward, when he desired to inherit the blessing, he was rejected, for he found no chance to repent, though he sought it with tears.
King James Version 1611:For ye know how that afterward, when he would have inherited the blessing, he was rejected: for he found no place of repentance, though he sought it carefully with tears.

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