2. Chronik 35, 23

Das zweite Buch der Chronik

Kapitel: 35, Vers: 23

2. Chronik 35, 22
2. Chronik 35, 24

Luther 1984:Aber die Schützen schossen auf den König Josia, und der König sprach zu seinen Männern: Führt mich fort; denn ich bin schwer verwundet!
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Da schossen die Bogenschützen auf den König Josia, bis dieser seinen Dienern befahl: «Bringt mich hinweg, denn ich bin schwer verwundet!»
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Und die Bogenschützen schossen auf den König Josia. Da sagte der König zu seinen Knechten: Bringt mich weg, denn ich bin schwer verwundet-a-! -a) 2. Chronik 18, 33; 1. Könige 22, 34.
Schlachter 1952:Aber die Schützen trafen den König Josia. Und der König sprach zu seinen Knechten: Traget mich hinüber, denn ich bin schwer verwundet!
Schlachter 2000 (05.2003):Aber die Schützen trafen den König Josia. Und der König sprach zu seinen Knechten: Bringt mich weg, denn ich bin schwer verwundet!
Zürcher 1931:Da schossen die Schützen auf den König Josia; und der König gebot seinen Dienern: Führet mich hinweg, ich bin schwer verwundet.
Luther 1912:Aber die Schützen schossen den König Josia, und der König sprach zu seinen Knechten: Führet mich hinüber; denn ich bin sehr wund!
Buber-Rosenzweig 1929:Da schossen die Schützen auf den König Joschijahu. Der König sprach zu seinen Dienern: Bringt mich hinweg, denn ich bin sehr geschwächt.
Tur-Sinai 1954:Da schossen die Schützen auf den König Joschijahu, und der König sprach zu seinen Dienern: «Führt mich fort, denn ich bin schwer geschwächt.»
Luther 1545 (Original):Aber die Schützen schossen den könig Josia, vnd der könig sprach zu seinen knechten, Füret mich hin vber, denn ich bin seer wund.
Luther 1545 (hochdeutsch):Und seine Knechte taten ihn von dem Wagen und führeten ihn auf seinem andern Wagen und brachten ihn gen Jerusalem; und er starb und ward begraben unter den Gräbern seiner Väter. Und ganz Juda und Jerusalem trugen Leid um Josia.
NeÜ 2024:Doch in der Schlacht wurde Joschija von feindlichen Bogenschützen getroffen. Bringt mich weg, sagte er zu seinen Begleitern, ich bin schwer verwundet!
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Und die Schützen schossen auf den König Josia. Und der König sagte zu seinen Knechten: Bringt mich weg, denn ich bin schwer verwundet(a)!
-Fussnote(n): (a) und entkräftet.
-Parallelstelle(n): 2. Chronik 18, 33; 1. Könige 22, 34
English Standard Version 2001:And the archers shot King Josiah. And the king said to his servants, Take me away, for I am badly wounded.
King James Version 1611:And the archers shot at king Josiah; and the king said to his servants, Have me away; for I am sore wounded.
Westminster Leningrad Codex:וַיֹּרוּ הַיֹּרִים לַמֶּלֶךְ יֹאשִׁיָּהוּ וַיֹּאמֶר הַמֶּלֶךְ לַעֲבָדָיו הַעֲבִירוּנִי כִּי הָחֳלֵיתִי מְאֹֽד



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:35, 20: Hier werden die Details von Josua ias tragischem Tod geschildert. Die Ereignisse sind besser nachzuvollziehen, wenn man sie mit dem Bericht in 2. Könige 23, 28-30 vergleicht. Gegen Ende der Regierungszeit Josua ias startete der ägyptische Pharao Necho (ca. 609-594 v.Chr.) eine militärische Expedition, um den König von Assyrien in einem Krieg bei Karkemisch zu unterstützen. Karkemisch war Assyriens letzte Hauptstadt und lag 400 km nordöstlich von Damaskus am Euphrat. Da Josua ia befürchtete, eine solche Allianz würde in Zukunft eine Gefahr für Israel bedeuten, entschloss er sich, die Truppen Nechos abzuwehren und zum Schutz seiner Nation gegen sie zu kämpfen. Die ägyptische Armee kam wahrscheinlich mit Schiffen in Akko an, einem Hafen an der Küste im Nordwesten Israels, und auf dem Landweg über die Küstenebenen Israels. Von der Küste drangen die ägyptischen Truppen dann nach Osten ins Tal Megiddo vor (V. 22), d.h. Jesreel in der Ebene von Esdraelon. Das war der direkte Weg nach Karkemisch. Dort stellte sich Josua ia den Ägyptern zum Kampf in den Weg und wurde durch einen Pfeil verwundet. Er schaffte es noch, nach Jerusalem zurückzukehren (100 km südlich), wo er starb.



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