Psalm 49, 13

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 49, Vers: 13

Psalm 49, 12
Psalm 49, 14

Luther 1984:Ein Mensch in seiner Herrlichkeit kann nicht bleiben, / sondern -a-muss davon wie das Vieh. -a) Prediger 3, 19.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Ja, der Mensch - in Herrlichkeit lebt er nicht fort: / er gleicht den Tieren, die abgetan werden.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Doch der Mensch, der im Ansehen ist, bleibt nicht-1-; / er gleicht dem Vieh, das vertilgt wird-a-. / -1) bei Änderung eines Buchstabens heißt es: «. . . er hat keine Einsicht», wie in V. 21. a) Prediger 3, 19.
Schlachter 1952:Aber der Mensch bleibt nicht lange in seinem Glanz; / er gleicht dem Vieh, das umgebracht wird. /
Zürcher 1931:Der Mensch in seiner Pracht ist ohne Bestand, / wird gleich dem Vieh, das abgetan wird. / -Psalm 49, 21; Prediger 3, 19.
Luther 1912:Dennoch kann ein Mensch nicht bleiben in solchem Ansehen, sondern a) muß davon wie ein Vieh. - a) Prediger 3, 19; 2. Petrus 2, 12.
Buber-Rosenzweig 1929:aber der Mensch, in der Köstlichkeit darf er nicht übernachten, er ist dem Vieh zu vergleichen, das stummgemacht wird.
Tur-Sinai 1954:Jedoch der Mensch - im Glanze bleibt er nicht / und gleich dem Vieh vergeht er. /
Luther 1545 (Original):Dennoch können sie nicht bleiben in solcher wirde, Sondern müssen da von, wie ein Vieh. -[Wirde] Das ist, gut vnd ehre.
Luther 1545 (hochdeutsch):Dennoch können sie nicht bleiben in solcher Würde, sondern müssen davon wie ein Vieh.
NeÜ 2021:(13) Kein Mensch bleibt ewig in Prunk und Pracht, / am Ende geht er zugrunde wie das Vieh.
Jantzen/Jettel 2016:Doch der Mensch in [seiner] Herrlichkeit 1) bleibt nicht 2). Er wird gleich dem Vieh, das vertilgt wird 3). a)
1) o.: Pracht; Kostbarkeit; so a. V. 21
2) o.: hat nicht Bestand; die Grundbed. des Wortes ist: „über Nacht bleiben; nächtigen“
3) eigtl.: stumm gemacht wird
a) Psalm 49, 21; Prediger 3, 19; 2. Petrus 2, 12
English Standard Version 2001:Man in his pomp will not remain; he is like the beasts that perish.
King James Version 1611:Nevertheless man [being] in honour abideth not: he is like the beasts [that] perish.
John MacArthur Studienbibel:49, 1: In Psalm 49 geht es um die realste Sache des Lebens, um die Gewissheit des Todes. Eines seiner Hauptlektionen ist, dass »man wirklich nichts mitnehmen kann«. Mit dieser Art praktischer Lektionen über Leben und Tod gehört er eindeutig in die Kategorie der didaktischen bzw. Weisheitspsalmen. Stellenweise hört er sich an wie einige Abschnitte aus Hiob, den Sprüchen und dem Prediger. Er enthält Warnungen an den Reichen und Berühmten sowie Trost für den Armen. Diese zeitlosen atl. Botschaften liefen vielen Abschnitten des NT zugrunde, wie z.B. der Geschichte vom reichen Toren in Lukas 12, 13-21 oder dem Reichen und Lazarus in Lukas 16. Nach einer recht langen Einleitung gliedert sich der Hauptteil des Psalms in zwei Teile, wie aus dem sich steigernden Refrain in V. 13 und 21 ersichtlich. Der Weisheitspoet von Psalm 49 entfaltet sein düsteres Thema in zwei Phasen, wobei er den Tod als die Erfahrung ausnahmslos aller Menschen betrachtet. I. Einleitung (49, 2-5) II. Phase 1: Die allgemeine Erfahrung des Todes (49, 6-13) A. Anwendung seiner Lehre in Form einer tiefgründigen Reflexion (49, 6.7) B. Erläuterung seiner Lehre in Form wichtiger Erinnerungen (49, 8-13) III. Phase 2: Die gegensätzliche Erfahrung im Tod (49, 14-21) A. Die Gewissheit dieser gegensätzlichen Erfahrung im Tod (49, 14-16) B. Die Anwendung dieser gegensätzlichen Erfahrung im Tod (49, 17-21)




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