Psalm 89, 26

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 89, Vers: 26

Psalm 89, 25
Psalm 89, 27

Luther 1984:Seine Hand laß ich -a-herrschen über das Meer / und seine Rechte über die Ströme. / -a) Psalm 72, 8.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):ich will das Meer unter seine Hand tun / und seine Rechte auf die Ströme legen. /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Ich will seine Hand auf das Meer legen, / und seine Rechte auf die Ströme-a-. / -a) Sacharja 9, 10.
Schlachter 1952:Und ich will seine Hand ins Meer tauchen / und seine Rechte in die Ströme. /
Schlachter 2000 (05.2003):Und ich will seine Hand auf das Meer legen und seine Rechte auf die Ströme.
Zürcher 1931:Ich lasse ihn die Hand auf das Meer legen, / seine Rechte auf die Ströme. /
Luther 1912:Ich will seine Hand über das Meer stellen und seine Rechte über die Wasser. - Psalm 72, 8.
Buber-Rosenzweig 1929:Ich setze auf das Meer seine Hand, auf die Ströme seine Rechte.
Tur-Sinai 1954:Ich setz aufs Meer hin seine Hand / und auf die Ströme seine Rechte. /
Luther 1545 (Original):Ich wil seine Hand ins Meer stellen, Vnd seine Rechte in die Wasser.
Luther 1545 (hochdeutsch):Ich will seine Hand ins Meer stellen und seine Rechte in die Wasser.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Ich will seine Macht ausdehnen bis ans Meerund seinen Herrschaftsbereich bis an die Ströme.
NeÜ 2024:(26) Seine Herrschaft breite ich aus bis zum Meer, / bis zu den Strömen seine Gewalt.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Und ich werde seine Hand an das Meer legen und seine Rechte an die Ströme.
-Parallelstelle(n): Psalm 2, 8; Psalm 72, 8; Sacharja 9, 10; Offenbarung 11, 15
English Standard Version 2001:I will set his hand on the sea and his right hand on the rivers.
King James Version 1611:I will set his hand also in the sea, and his right hand in the rivers.
Westminster Leningrad Codex:וְשַׂמְתִּי בַיָּם יָדוֹ וּֽבַנְּהָרוֹת יְמִינֽוֹ



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:89, 1: Dieser Psalm beschreibt den Versuch des Autoren, die offensichtlichen Widersprüche zwischen seiner Theologie und den realen Zuständen seiner Nation zu versöhnen. In den ersten 38 Versen wiederholt er, was er für theologisch richtig hält: Gott hat Israel souverän als seine Nation erwählt und Davids Nachkommen als Regenten. Das letzte Drittel des Psalms spiegelt den Verdruss des Psalmisten darüber wider, dass die Nation verwüstet worden und die davidische Monarchie offenbar schmachvoll zugrunde gegangen ist. Man muss es dem Psalmisten hoch anrechnen, dass er sich weigert, seine Theologie wegzuerklären, sondern stattdessen die Spannung aufrecht erhält, und zwar in der Hoffnung, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt gelöst werden kann, wenn das verheißene irdische Reich unter einem Nachkommen Davids wiederaufgerichtet wird (vgl. Psalm 110; 132). I. Gottes offenkundige Treue zum Davidsbund (89, 2-38) A. Gottes Bundesliebe (89, 2-5) B. Gottes Löblichkeit (89, 6-19) C. Gottes Bund mit David (89, 20-38) II. Gottes offenbare Missachtung des Davidsbunds (89, 39-53) A. Die Wehklage des Psalmisten (89, 39-46) B. Die Bestürzung des Psalmisten (89, 47-52) C. Der Lobgesang (89, 53) 89, 1 Etan, dem Esrachiter. Das ist möglicherweise der levitische Sänger, der in 1. Chronik 6, 27 und 15, 17.19 erwähnt wird (s. Anm. zu Psalm 88, 1.). 89, 2 Gnadenerweise. S. Anm. zu Psalm 85, 7 (vgl. V. 2.14.24.28.33.49).



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