Psalm 119, 37

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 119, Vers: 37

Psalm 119, 36
Psalm 119, 38

Luther 1984:Wende meine Augen ab, daß sie nicht sehen nach unnützer Lehre, / und erquicke mich auf deinem Wege. /
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Wende meine Augen ab, daß sie nicht nach Eitlem schauen; / belebe mich auf deinen Wegen. /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Wende meine Augen (davon) ab, das Eitle zu betrachten. / Belebe mich auf deinen Wegen! /
Schlachter 1952:Wende meine Augen ab, daß sie nicht nach Eitlem sehen; / erquicke mich auf deinen Wegen! /
Schlachter 2000 (05.2003):Halte meine Augen davon ab, nach Nichtigem zu schauen; belebe mich in deinen Wegen!
Zürcher 1931:Wende meine Augen ab, dass sie nicht schauen nach Eitlem; / belebe mich durch dein Wort. /
Luther 1912:Wende meine Augen ab, daß sie nicht sehen nach unnützer Lehre; sondern erquicke mich auf deinem Wege.
Buber-Rosenzweig 1929:Zieh meine Augen vom Sehn des Wahngetriebs ab, belebe mich durch deinen Weg!
Tur-Sinai 1954:Wend meine Augen, daß sie Trug nicht sehn / durch deinen Weg belebe mich! /
Luther 1545 (Original):Wende meine augen ab, das sie nicht sehen nach vnnützer Lere, Sondern erquicke mich auff deinem Wege.
Luther 1545 (hochdeutsch):Wende meine Augen ab, daß sie nicht sehen nach unnützer Lehre, sondern erquicke mich auf deinem Wege.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Ja, halte meine Augen davon ab, nach trügerischen Dingen Ausschau zu halten. Schenk mir neue Lebenskraft, indem du mich auf deinen Wegen führst.
NeÜ 2024:Wende meine Augen von Eitelkeit ab; / erfrische mich auf deinem Weg! -
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Wende meine Augen ab, dass sie Eitles(a) nicht sehen; belebe mich in deinen Wegen.
-Fussnote(n): (a) o.: Nichtiges; Leeres
-Parallelstelle(n): 4. Mose 15, 39; Hiob 31, 1; Sprüche 4, 25; 1. Johannes 2, 16; 1. Johannes 5, 21
English Standard Version 2001:Turn my eyes from looking at worthless things; and give me life in your ways.
King James Version 1611:Turn away mine eyes from beholding vanity; [and] quicken thou me in thy way.
Westminster Leningrad Codex:הַעֲבֵר עֵינַי מֵרְאוֹת שָׁוְא בִּדְרָכֶךָ חַיֵּֽנִי



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:119, 1: Dieser längste aller Psalmen und Kapitel der Bibel repräsentiert quasi den »Matthäus Everest« des Psalters. Wie Psalm 1 und 19 preist er das Wort Gottes. Der Autor ist unbekannt, obgleich man berechtigterweise David, Daniel und Esra vorgeschlagen hat. Der Psalmist schrieb diesen Psalm anscheinend in einer schlimmen Notlage (vgl. V. 23.42.51.61.67.71.78.86-87.95.110.121.134.139.143.146.153.154. 157.161.169). Dieser Psalm ist ein Akrostichon (vgl. Psalm 9.10.25.34.37.1 11.112.145), der 22 Abschnitte von je 8 Zeilen umfasst. Alle 8 Zeilen des ersten Abschnitts beginnen mit dem ersten Buchstaben des hebr. Alphabets, alle 8 Zeilen des zweiten Abschnitts mit dem zweiten Buchstaben usw. bis alle 22 Buchstaben der Reihe nach verwendet sind. 8 verschiedene Bezeichnungen für die Heilige Schrift werden in diesem Psalm verwendet: 1.) Gesetz, 2.) Zeugnisse, 3.) Vorschriften, 4.) Satzungen, 5.) Gebote, 6.) Verordnungen, 7.) Worte und 8.) Ordnungen. Von der Zeit vor Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang bestimmte das Wort Gottes das Leben des Psalmisten, z.B. 1.) vor dem Morgengrauen (V. 147), 2.) täglich (V. 97), 3.) 7-mal täglich (V. 164), 4.) in der Nacht (V. 55.148) und 5.) um Mitternacht (V. 62). Abgesehen von der akrostischen Struktur hat Psalm 119 keine Gliederung. Stattdessen hat er viele immer wiederkehrende Themen, auf die wir in den Anmerkungen eingehen werden. 119, 1 Wohl … Wohl. Ähnlich wie Psalm 1, 1-3. An anderer Stelle erklärt der Psalmist, dass die Schrift wertvoller ist als Geld (V. 14.72. 127.162) und mehr Freude einbringt als süßer Honig (V. 103; vgl. Sprüche 13, 13; 16, 20; 19, 16). 119, 1 wandeln. Ein gewohnheitsmäßiges Lebensmuster.



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