Psalm 119, 112

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 119, Vers: 112

Psalm 119, 111
Psalm 119, 113

Luther 1984:112. Ich neige mein Herz, / zu tun deine Gebote immer und ewiglich.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):112. Ich neige mein Herz dazu, deine Satzungen zu erfüllen / immerdar bis ans Ende.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:112. Ich habe mein Herz geneigt-a-, deine Ordnungen zu tun. / -1-Für ewig ist der Lohn-1b-! -1-1) o: «Für ewig», «bis ans Ende». a) Sprüche 2, 2. b) V. 44.
Schlachter 1952:112. Ich habe mein Herz geneigt, / deine Satzungen auf ewig zu erfüllen.
Schlachter 2000 (05.2003):112. Ich habe mein Herz geneigt, deine Anweisungen zu erfüllen, auf ewig, bis ans Ende.
Zürcher 1931:112. Mein Herz ist willig, immerdar / deine Satzungen zu befolgen bis ans Ende.
Luther 1912:112. Ich neige mein Herz, zu tun nach deinen Rechten immer und ewiglich.
Buber-Rosenzweig 1929:112. Geneigt habe ich mein Herz, deine Gesetze zu tun, in Weltzeit ists Lohn.
Tur-Sinai 1954:112. Ich neig mein Herz, zu üben deine Satzungen / für ewig, folgend.
Luther 1545 (Original):112. Ich neige mein hertz, Zu thun nach deinen Rechten jmer vnd ewiglich.
Luther 1545 (hochdeutsch):112. Ich neige mein Herz, zu tun nach deinen Rechten immer und ewiglich.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Ja, von ganzem Herzen will ich mich nach deinen Bestimmungen richten - jederzeit, bis an mein Lebensende.
NeÜ 2024:Entschieden folge ich deinem Wort. / Das soll mein Lohn für alle Zeit sein.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):112. Ich habe mein Herz geneigt, deine Satzungen zu tun auf ewig, bis ans Ende(a).
-Fussnote(n): (a) o.: für ewig ‹bringt es› Lohn; vgl. Psalm 19, 12.
-Parallelstelle(n): geneigt Psalm 119, 36; bis Psalm 119, 33.44; Psalm 19, 12
English Standard Version 2001:112. I incline my heart to perform your statutes forever, to the end. Samekh
King James Version 1611:I have inclined mine heart to perform thy statutes alway, [even unto] the end.
Westminster Leningrad Codex:נָטִיתִי לִבִּי לַעֲשׂוֹת חֻקֶּיךָ לְעוֹלָם עֵֽקֶב



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:112. 119, 1: Dieser längste aller Psalmen und Kapitel der Bibel repräsentiert quasi den »Matthäus Everest« des Psalters. Wie Psalm 1 und 19 preist er das Wort Gottes. Der Autor ist unbekannt, obgleich man berechtigterweise David, Daniel und Esra vorgeschlagen hat. Der Psalmist schrieb diesen Psalm anscheinend in einer schlimmen Notlage (vgl. V. 23.42.51.61.67.71.78.86-87.95.110.121.134.139.143.146.153.154. 157.161.169). Dieser Psalm ist ein Akrostichon (vgl. Psalm 9.10.25.34.37.1 11.112.145), der 22 Abschnitte von je 8 Zeilen umfasst. Alle 8 Zeilen des ersten Abschnitts beginnen mit dem ersten Buchstaben des hebr. Alphabets, alle 8 Zeilen des zweiten Abschnitts mit dem zweiten Buchstaben usw. bis alle 22 Buchstaben der Reihe nach verwendet sind. 8 verschiedene Bezeichnungen für die Heilige Schrift werden in diesem Psalm verwendet: 1.) Gesetz, 2.) Zeugnisse, 3.) Vorschriften, 4.) Satzungen, 5.) Gebote, 6.) Verordnungen, 7.) Worte und 8.) Ordnungen. Von der Zeit vor Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang bestimmte das Wort Gottes das Leben des Psalmisten, z.B. 1.) vor dem Morgengrauen (V. 147), 2.) täglich (V. 97), 3.) 7-mal täglich (V. 164), 4.) in der Nacht (V. 55.148) und 5.) um Mitternacht (V. 62). Abgesehen von der akrostischen Struktur hat Psalm 119 keine Gliederung. Stattdessen hat er viele immer wiederkehrende Themen, auf die wir in den Anmerkungen eingehen werden. 119, 1 Wohl … Wohl. Ähnlich wie Psalm 1, 1-3. An anderer Stelle erklärt der Psalmist, dass die Schrift wertvoller ist als Geld (V. 14.72. 127.162) und mehr Freude einbringt als süßer Honig (V. 103; vgl. Sprüche 13, 13; 16, 20; 19, 16). 119, 1 wandeln. Ein gewohnheitsmäßiges Lebensmuster.



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