Sacharja 3, 9

Das Buch des Propheten Sacharja (Secharja)

Kapitel: 3, Vers: 9

Sacharja 3, 8
Sacharja 3, 10

Luther 1984:Siehe, auf dem einen -a-Stein, den ich vor Jeschua hingelegt habe, sind -b-sieben Augen. Siehe, ich will auf ihm eine Inschrift eingraben, spricht der HERR Zebaoth, und will die Sünde des Landes wegnehmen an einem einzigen Tag. -a) 2. Mose 39, 6.7. b) Sacharja 4, 10; Offenbarung 5, 6.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Denn siehe, der Stein, den ich vor Josua hingestellt habe - auf diesen einen Stein sind sieben Augen gerichtet-1- -: auf diesen Stein will ich selbst nunmehr seine Inschrift-2- eingraben' - so lautet der Ausspruch des HErrn der Heerscharen - ,und will die Verschuldung dieses Landes an einem Tage-3- hinwegschaffen-4-. -1) die alles sehende Fürsorge des HErrn, vgl. Sacharja 4, 10. 2) o: das ihm gebührende Bildwerk. 3) nämlich dem großen Versöhnungstage. 4) = vergeben.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Denn siehe, der Stein-a-, den ich vor Joschua gelegt habe - auf --einem- Stein sieben Augen-b- -, siehe, ich will seine Gravur eingravieren, spricht der HERR-1- der Heerscharen, und will die Schuld dieses Landes entfernen an --einem- Tag-c-. -1) w: ist der Ausspruch des HERRN. a) Jesaja 28, 16. b) Sacharja 4, 10; Offenbarung 5, 6. c) Jeremia 50, 20; Markus 2, 5.7; Johannes 1, 29.
Schlachter 1952:Denn siehe, der Stein, welchen ich vor Josua gelegt habe, - auf den einen Stein sind sieben Augen gerichtet; siehe, ich grabe seine Inschrift ein, spricht der HERR der Heerscharen, und will die Sünde dieses Landes an einem einzigen Tag entfernen!
Schlachter 2000 (05.2003):Denn siehe, der Stein, den ich vor Jeschua gelegt habe — auf den einen Stein sind sieben Augen gerichtet; siehe, ich grabe seine Inschrift ein, spricht der HERR der Heerscharen, und ich werde die Sünde dieses Landes an einem einzigen Tag entfernen!
Zürcher 1931:Denn siehe, auf dem Steine, den ich vor Josua hingelegt habe - auf einem Steine ruhen sieben Augen -, siehe, auf diesem will ich nun die Schrift eingraben, spricht der Herr der Heerscharen, und ich will die Schuld jenes Landes an einem Tage austilgen. -Sacharja 4, 10.
Luther 1912:Denn siehe, auf dem einen a) Stein, den ich vor Josua gelegt habe, sollen sieben Augen sein. Siehe, ich will ihn aushauen, spricht der Herr Zebaoth, und will die Sünde des Landes wegnehmen auf einen Tag. - a) Sacharja 4, 10; Offenbarung 5, 6.
Buber-Rosenzweig 1929:Ja, wohlan, der Stein, den ich vor Jehoschua hin gebe, auf dem einen Stein sieben Augen, ich selber, wohlan, steche ihm dem Siegelstich ein, Erlauten ists von IHM dem Umscharten, weichen lasse ich den Fehl jenes Landes an Einem Tag.
Tur-Sinai 1954:Denn sieh, der Stein, den ich vor Jehoschua gelegt habe, auf einem Stein sind sieben Blickflächen. Sieh, ich zeichne ein als seine Zeichenschrift, ist der Spruch des Ewigen der Scharen: Und ich wische aus die Schuld jenes Landes an einem Tag!
Luther 1545 (Original):Denn sihe, auff dem einigen Stein, den ich fur Josua gelegt habe, sollen sieben augen sein. Aber sihe, ich wil jn aushawen, spricht der HERR Zebaoth, vnd wil die sünde desselbigen Landes wegnemen, auff einen tag.
Luther 1545 (hochdeutsch):Denn siehe, auf dem einigen Stein, den ich vor Josua gelegt habe, sollen sieben Augen sein. Aber siehe, ich will ihn aushauen, spricht der HERR Zebaoth, und will die Sünde desselbigen Landes wegnehmen auf einen Tag.
NeÜ 2024:Seht den Stein, den ich vor Jeschua hingelegt habe: sieben Augen auf einem einzigen Stein! (Dieser Stein ist offenbar ein Symbol für den kommenden Messias, in dem Gott gegenwärtig ist.) Ich selbst werde die Gravur in ihn schneiden, (Vielleicht ein Hinweis auf die Wundmale des Messias bei seiner Kreuzigung.) spricht Jahwe, der allmächtige Gott, und die Schuld dieses Landes entfernen an einem einzigen Tag.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):denn - siehe! - der Stein, den ich vor Jeschua hinlegte: auf den einen Stein sind sieben Augen [gerichtet]; siehe! - ich graviere seine Gravur(a), ist der Spruch Jahwehs der Heere, und ich tilge die Schuld dieses Landes an einem einzigen Tag.
-Fussnote(n): (a) d. h.: ich bin dabei, ihn zum Gravurstein zuzubereiten
-Parallelstelle(n): Jesaja 28, 16; Augen Sacharja 4, 10; 2. Chronik 16, 9; Offenbarung 5, 6; Schuld Jeremia 50, 20; Johannes 1, 29; Hebräer 9, 12.26; Hebräer 10, 10.14
English Standard Version 2001:For behold, on the stone that I have set before Joshua, on a single stone with seven eyes, I will engrave its inscription, declares the LORD of hosts, and I will remove the iniquity of this land in a single day.
King James Version 1611:For behold the stone that I have laid before Joshua; upon one stone [shall be] seven eyes: behold, I will engrave the graving thereof, saith the LORD of hosts, and I will remove the iniquity of that land in one day.
Westminster Leningrad Codex:כִּי הִנֵּה הָאֶבֶן אֲשֶׁר נָתַתִּי לִפְנֵי יְהוֹשֻׁעַ עַל אֶבֶן אַחַת שִׁבְעָה עֵינָיִם הִנְנִי מְפַתֵּחַ פִּתֻּחָהּ נְאֻם יְהוָה צְבָאוֹת וּמַשְׁתִּי אֶת עֲוֺן הָאָֽרֶץ הַהִיא בְּיוֹם אֶחָֽד



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:3, 1: Die vierte nächtliche Vision betont Israels Reinigung und Wiederherstellung als priesterliche Nation. Die Vision selbst findet sich in V. 1-5; in V. 6-10 wird ihre Bedeutung erklärt. Geoffenbart wurde sie höchstwahrscheinlich von Gott selbst. 3, 1 Die Szene hat einen gerichtlichen Charakter, da Jeschua, der Hohepriester bei der Wiederherstellung, der mit Serubbabel zu den ersten Rückkehrern gehörte (vgl. Esra 3, 2; 5, 2; Haggai 1, 1), von Satan verklagt wird, der an seiner rechten Seite stand, dem Platz der Anklage unter dem Gesetz (vgl. Psalm 109, 6). Dass Jeschua stellvertretend für das ganze Volk steht, wird ersichtlich durch: 1.) die Betonung, die in diesen Visionen dem Volk gilt; 2.) den Tadel in V. 2, der sich auf Gottes Erwählung Jerusalems bezieht, nicht auf Jeschua; 3.) Jeschua und seine Gefährten in V. 8, die als Symbole des zukünftigen Israels dienen, und 4.) die Anwendung auf das Land in V. 9. Satan. Das Wort kann auch mit »Widersacher« übersetzt werden, was bedeuten würde, dass die Identität der Person nicht bekannt ist. Da Anklagen aber zum Handwerkszeug des Satans gehören (vgl. Hiob 1.2; Offenbarung 12, 10), ist die Übersetzung »Satan« vorzuziehen. Der arglistige Widersacher steht in der Gegenwart des Herrn, um Israels Sünden sowie ihre Unwürdigkeit in Bezug auf Gottes Gunst zu verkünden. Die Situation ist entscheidend: Wenn Jeschua gerechtfertigt wird, ist Israel angenommen; wenn er aber verworfen wird, wird auch Israel verworfen. Gottes ganzer Plan für das Volk wurde durch das Ergebnis enthüllt. Israels Hoffnungen würden entweder zerstört werden oder bestätigt.



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