Bibel - Teil 26113/31169: Johannes 1,1: IM Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. -

Author
Verses
Language
Category
Media
Pages
1
Hint
Text of the "Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen"
Copyright © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
Displayed with friendly permission. All rights reserved.
ID
43001001
Preview
Luther 1984:IM Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.-a- -a) Johannes 17,5; 1. Mose 1,1; 1. Johannes 1,1.2; Offenbarung 19,13.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):IM Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott-1-, und Gott-2- war das Wort. -1) d.h. in der Gemeinschaft mit Gott; w: hingewandt zu Gott. - Der Ausdruck «das Wort» (gr. der -+Logos-) bez. hier (wie auch V. 14 und Offenbarung 19,13) den Gottessohn als den Offenbarer und Willensvollstrecker Gottes. 2) göttlichen Wesens.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:IM Anfang war das Wort-a-, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott-b-. -a) 1. Johannes 2,13.14; Offenbarung 19,13. b) Römer 9,5; Philipper 2,6; 1. Johannes 5,20.
Schlachter 1952:IM Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Zürcher 1931:IM Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.* -Johannes 17,5; 8, 58; 1. Johannes 1,1.2; Offenbarung 19,13.
Luther 1912:Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. - 1. Johannes 1,1.2; Johannes 17,5; Offenbarung 19,13.
Luther 1545 (Original):Im anfang war das Wort, Vnd das wort war bey Gott, vnd Gott war das Wort.
Luther 1545 (hochdeutsch):Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Am Anfang war das Wort; das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Albrecht 1912/1988:IM Anfang (aller Dinge) war bereits das Wort-1a-**; das Wort war eng vereint mit Gott-b-*, ja göttliches Wesen hatte das Wort-c-. -1) denn es ist vorzeitig und ewig (vgl. Johannes 8,58; 17, 5). a) 1. Johannes 1,1; Offenbarung 19,13; Johannes 1,14.16.17; Offenbarung 19,15; Psalm 33,6; 119, 105; Sprüche 8; 9; Psalm 107,20; 147, 15; Jesaja 55,10.11. b) Johannes 6,46; 17, 24. c) vgl. Johannes 20,28f.
Luther 1912 (Hexapla 1989):IM Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. -1. Johannes 1,1.2; Johannes 17,5; Offenbarung 19,13.
Meister:IM Anfang-a- war das Wort, und das Wort war bei Gott-b-, und Gott war das Wort-c-! -a) Sprüche 8,22.23; Kolosser 1,17; 1. Johannes 1,1; Offenbarung 1,2; 19, 13. b) Sprüche 8,30; Johannes 17,5; 1. Johannes 1,2. c) Philipper 2,6; 1. Johannes 5,7.
Menge 1949 (Hexapla 1997):IM Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott-1-, und Gott* war das Wort. -1) d.h. in der Gemeinschaft mit Gott; w: hingewandt zu Gott. - Der Ausdruck «das Wort» (gr. der -+Logos-) bez. hier (wie auch V. 14 und Offenbarung 19,13) den Gottessohn als den Offenbarer und Willensvollstrecker Gottes.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Revidierte Elberfelder 1985-1991:IM Anfang -ipf-war das Wort-a-, und das Wort -ipf-war bei -art-Gott, und das Wort -ipf-war -prd-Gott-b-. -a) 1. Johannes 2,13.14; Offenbarung 19,13. b) Römer 9,5; Philipper 2,6; 1. Johannes 5,20.
Schlachter 1998:Im Anfang war das Wort-1-, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. -1) ein Name des Herrn Jesus Christus; vgl. 1. Johannes 1,1; Offenbarung 19,13.++
Robinson-Pierpont (deutsch) 2022:Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Interlinear 1979:Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
NeÜ 2021:Die gute Botschaft von Jesus, dem Gottessohn: Johannes ergänzt in seinem geistlichen Evangelium die Berichte der anderen Evangelisten und zeigt Jesus als den Sohn Gottes, der aus der Ewigkeit zu den Menschen kam.: Das Wort des Lebens: (Wenn die Nachrichten der Alten Kirche richtig sind, schrieb der Apostel Johannes um das Jahr 85 n.Chr. das letzte der vier Evangelien, vermutlich in der Großstadt Ephesus. Der Geist Gottes machte ihm dabei deutlich, keinen Lebensabriss von Jesus Christus zu zeichnen, sondern die drei Evangelien, die schon seit Jahrzehnten in Umlauf waren, zu ergänzen. In einer Zeit, in der die Gemeinde durch falsche Heilsangebote und Verfolgung gefährdet war, zielte das Johannes-Evangelium darauf ab, den Glauben zu erwecken und zu erhalten.)Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, ja, das Wort "war" Gott.
Jantzen/Jettel 2016:Am Anfang war das a)Wort, und das Wort war bei b)Gott 1), und das Wort war Gott 2).
a) Johannes 17,5; 1. Johannes 2,13; Offenbarung 19,13; 22, 13
b) Johannes 20,28*; 1. Johannes 5,7*
1) ‹und ihm zugewandt›
2) Die Stellung dieses Wortes im Gt. will es ohne jeden Zweifel herausstellen: Gott und Wort sind identisch, sind beide göttlichen Wesens.
English Standard Version 2001:In the beginning was the Word, and the Word was with God, and the Word was God.
King James Version 1611:In the beginning was the Word, and the Word was with God, and the Word was God.
Robinson-Pierpont 2022:PREP ἀρχῇ N-DSF ἦν V-IAI-3S ὁ T-NSM λόγος, N-NSM καὶ CONJ ὁ T-NSM λόγος N-NSM ἦν V-IAI-3S πρὸς PREP τὸν T-ASM θεόν, N-ASM καὶ CONJ θεὸς N-NSM ἦν V-IAI-3S ὁ T-NSM λόγος. N-NSM


Kommentar:
Streitenberger 2022:Ἐν ἀρχῇ (im Anfang) wird ohne Attribut verwendet (wessen Anfang?), ist jedoch im Zusammenhang als Anfang der Schöpfung zu denken. Das Wort“, d.h. der Herr Jesus, existierte bereits davor, da er der Schöpfer aller Dinge (V.3) ist, schon vor der Schöpfung beim Vater war (Johannes 17.5) und dem Wesen nach Gott ist, d.h. selbst keinen Anfang hat. Johannes wird auf den Anfang der Bibel anspielen, wo im Anfang auch den Beginn der Schöpfung adressiert. Jesus existierte schon vor der Schöpfung und nicht erst als Teil davon (ἐν ἀρχῇ ἦν καὶ οὐχὶ μετὰ τὴν ἀρχήν, er war (schon) am Anfang und nicht (erst) nach dem Anfang, Gregor v. Nyssa, Ad Simplicium de fide, 64). Wenn πρὸς (bei), eigentlich eine Richtungs- oder Zielangabe, bei einer Kombination mit einem statischen Verb wie ἦν (es war) auftritt, entfällt dieser Aspekt und der des Verbs überwiegt. Das zweite Vorkommen von θεὸς ist als Prädikatsnomen ohne Artikel, da dies theologisch falsch wäre und den Herrn Jesus und Gott, der eben erwähnt wurde, als Personen gleichsetzen würde, obwohl Vater und Sohn zwei zu unterscheidende Personen der Gottheit sind, zudem steht ein Prädikatsnomen im Griechischen ganz gewöhnlich ohne Artikel, insbesondere, wenn es zu Betonung vor das Verb gestellt ist und die Größe in sich selbst definit ist (also nicht ein Gott, was Polytheismus, d.h. der Herr Jesus wäre ein Gott unter mehreren, impliziert). Diese Betonung kann im Deutschen durch die Stellung an das Satzende geleistet werden, da dort die neue Information vorzugsweise steht (Rhema). Somit kann darin eine Zuschreibung des göttlichen Wesens an den Herrn Jesus erkannt werden, er war dem Wesen nach Gott und wurde dann Mensch. Gott ist hier wie Mensch, Tier, Engel eine Zuschreibung seines Wesens, er war bzw. ist Gott. Die gleiche Konstruktion verwendet Johannes in Johannes 4.24, jedoch ohne Kopula (hier: ἦν).
John MacArthur Studienbibel:1, 1: Diese Verse bilden den Prolog, in dem viele der grundlegenden Themen angekündigt werden, die Johannes im weiteren Verlauf behandelt, besonders das Hauptthema, dass »Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist« (V. 12-14.18; vgl. 20, 31). Wir finden hier mehrere Schlüsselbegriffe (z.B. Leben, Licht, Zeugnis, Herrlichkeit), die im ganzen Evangelium wiederholt auftauchen. Der Rest des Evangeliums führt das Thema des Prologs weiter aus, wie das ewige »Wort« Gottes, Jesus der Messias und Sohn Gottes, Fleisch wurde und unter den Menschen diente, so dass alle, die an ihn glauben, errettet würden. Obwohl Johannes den Prolog mit dem einfachsten Vokabular des NTs abfasste, besitzen die enthaltenen Wahrheiten größtmögliche Tiefe. Sechs grundlegende Wahrheiten über Christus als den Sohn Gottes werden im Prolog vermittelt: 1.) die ewige Existenz Christi (V. 1-3); 2.) die Fleischwerdung Christi (V. 4.5); 3.) der Vorläufer Christi (V. 6-8); 4.) der unerkannte Christus (V. 9-11); 5.) der allmächtige Christus (V. 12.13); und 6.) die Herrlichkeit Christi (V. 14-18). 1, 1 Im Anfang. Dies steht im Gegensatz zu 1Joh1, 1, wo Johannes einen ähnlichen Ausdruck verwendet (»von Anfang«), um sich auf den Beginn des Dienstes Jesu und das Predigen seines Evangeliums zu beziehen. Hier jedoch findet sich eine Parallele zu 1. Mose 1,1, wo der gleiche Ausdruck benutzt wird. Johannes verwendete den Ausdruck im absoluten Sinne, um von dem Anfang des zeitlichen materiellen Universums zu sprechen. war. Das Verb hebt die ewige Existenz des »Wortes« hervor – die ewige Existenz Jesu Christi. Bevor es das Universum gab, existierte die zweite Person der göttlichen Dreieinheit, d.h. er existierte schon immer (vgl. 8, 58). Dieses Wort wird im Gegensatz zu dem in V. 3 verwendeten Ausdruck »was entstanden ist« benutzt, womit ein Anfang in der Zeit angedeutet wird. Aufgrund des Hauptthemas des Johannes, dass Jesus Christus ewiger Gott ist, die zweite Person der göttlichen Dreieinheit, enthält sein Evangelium keinen Stammbaum wie bei Matthäus und Lukas. In Bezug auf sein Menschsein besaß Jesus einen menschlichen Stammbaum, hinsichtlich seiner Gottheit jedoch nicht. das Wort. Johannes leiht sich den Begriff »Wort« nicht nur aus dem Vokabuklar des ATs, sondern auch aus der gr. Philosophie. Dort wurde der Begriff im Wesentlichen ohne Bezug auf eine Person verwendet und deutete auf einen »göttlichen Grund« hin, auf etwas »Geistiges« oder auch auf »Weisheit«. Johannes füllte den Begriff jedoch ausschließlich mit alttestamentlicher und christlicher Bedeutung (z.B. 1. Mose 1,3, wo das Wort Gottes die Welt erschuf; Psalm 33,6; 107, 20; Sprüche 8,27, wo Gott sich durch sein Wort in der Schöpfung, in seiner Weisheit und in der Errettung machtvoll darstellt) und bezog es auf eine Person, auf Jesus Christus. Der Gebrauch in der gr. Philosophie bildet somit nicht den Hintergrund in Johannes’ Gedanken. Der Begriff »Wort« dient absichtlich als eine Art Brückenwort, um nicht nur Juden zu erreichen, sondern auch die unerretteten Griechen. Johannes wählte diesen Begriff, da er sowohl Juden als auch Griechen vertraut war. das Wort war bei Gott. Das Wort war als die zweite Person der Dreieinheit seit aller Ewigkeit in vertrauter Gemeinschaft mit Gott, dem Vater. Doch obwohl das »Wort« den Glanz des Himmels und die Ewigkeit mit dem Vater genoss (Jesaja 6,1-13; vgl. 12, 41; 17, 5), gab es seinen himmlischen Status bereitwillig auf, nahm Menschengestalt an und erlitt den Kreuzestod (s. Anm. zu Philemon 2,6-8). war Gott. Der gr. Satzbau betont, dass das Wort das ganze Wesen und alle Merkmale der Gottheit besaß – d.h., dass Jesus, der Messias, vollkommen Gott war (vgl. Kolosser 2,9). Sogar in seiner Menschwerdung, als er sich selbst entleerte, hörte er nicht auf, Gott zu sein, stattdessen nahm er eine reale menschliche Natur und einen menschlichen Körper an und verzichtete freiwillig darauf, die Merkmale seiner Gottheit in Unabhängigkeit von seinem Menschsein auszuüben.

Files

html (21.1 kB)