Part 30483Part 30485

Bibel - Teil 30484/31169: 1. Petrus 2,19: Denn das ist Gnade, wenn jemand vor Gott um des Gewissens willen das Übel erträgt und leidet das Unrecht.

Author
Verses
Language
Category
Media
Pages
1
Hint
Text of the "Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen"
Copyright © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
Displayed with friendly permission. All rights reserved.
ID
60002019
Preview
Luther 1984:Denn das ist Gnade, wenn jemand vor Gott um des Gewissens willen das Übel erträgt und leidet das Unrecht.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):denn das ist Gnade-1-, wenn jemand im Gedanken an Gott Trübsale-2- geduldig erträgt, sofern er unschuldig leidet. -1) = wohlgefällig bei Gott. 2) = Mißhandlungen.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Denn das ist Gnade, wenn jemand um des Gewissens vor Gott willen Leiden erträgt, indem er Unrecht leidet-a-. -a) 1. Petrus 3,14.
Schlachter 1952:Denn das ist Gnade, wenn jemand aus Gewissenhaftigkeit gegen Gott Kränkungen erträgt, indem er Unrecht leidet.
Zürcher 1931:Denn das ist Gnade, wenn jemand, weil er Gottes eingedenk ist, Trübsale erträgt, sofern er Unrecht leidet. -Matthäus 5,10.
Luther 1912:Denn das ist Gnade, so jemand um des Gewissens willen zu Gott das Übel verträgt und leidet das Unrecht.
Luther 1545 (Original):Denn das ist gnade, so jemand vmb des Gewissens willen zu Gott, das vbel vertregt, vnd leidet das vnrecht.
Luther 1545 (hochdeutsch):Denn das ist Gnade, so jemand um des Gewissens willen zu Gott das Übel verträgt und leidet das Unrecht.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Es verdient nämlich Anerkennung, wenn jemand, der zu Unrecht leidet, sein Leiden geduldig erträgt, weil er entschlossen ist, Gott treu zu bleiben.
Albrecht 1912/1988:Denn gerade das ist Gott gefällig, wenn einer ihm zuliebe Trübsal auf sich nimmt, obwohl er unschuldig leidet.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Denn das ist Gnade, so jemand um des Gewissens willen zu Gott das Übel verträgt und leidet das Unrecht.
Meister:DENN das ist Gnade, wenn jemand wegen des Gewissens von Gott geduldig Trübsale erträgt, indem er ungerecht leidet. -Matthäus 5,10; Römer 13,5; 1. Petrus 3,14.
Menge 1949 (Hexapla 1997):denn das ist Gnade-1-, wenn jemand im Gedanken an Gott Trübsale-2- geduldig erträgt, sofern er unschuldig leidet. -1) = wohlgefällig bei Gott. 2) = Mißhandlungen.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Denn dies ist wohlgefällig, wenn jemand um des Gewissens vor Gott-1- willen Beschwerden erträgt, indem er ungerecht leidet. -1) o: Gott gegenüber.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Denn das ist Gnade, wenn jemand wegen des Gewissens vor Gott Leiden erträgt, indem er zu Unrecht leidet-a-. -a) 1. Petrus 3,14.
Schlachter 1998:Denn das ist Gnade, wenn jemand, weil er im Gewissen an Gott gebunden ist,-1- Kränkungen erträgt, indem er zu unrecht leidet. -1) o: um des Gewissens vor Gott willen.++
Interlinear 1979:Denn dies Gnade, wenn wegen Bewußtseins von Gott erträgt jemand Betrübnisse, leidend ungerecht.
NeÜ 2021:Es ist nämlich eine Gnade Gottes, wenn jemand Kränkungen ertragen kann und unschuldig leidet, weil er in seinem Gewissen an Gott gebunden ist.
Jantzen/Jettel 2016:denn das ist Gnade, ‹etwas Angenehmes›, wenn jemand wegen eines an Gott ‹gebundenen› Gewissens 1) Betrübnisse ‹und Verletzungen› erträgt und dabei ungerechterweise leidet; a)
a) 1. Petrus 3,14; 4, 14
1) o.: wegen eines Gewissens, das Gottes ist; o.: wegen eines Gewissens, das Gott zugeordnet ist; eigtl.: wegen [des] Gottesgewissens; vgl. die grammatische Konstruktion in Kolosser 2,19.
English Standard Version 2001:For this is a gracious thing, when, mindful of God, one endures sorrows while suffering unjustly.
King James Version 1611:For this [is] thankworthy, if a man for conscience toward God endure grief, suffering wrongfully.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:2, 19: Gnade bei Gott. Gunst bei Gott ist es, wenn ein Angestellter ungerecht behandelt wird und diese schlechte Behandlung im Glauben auf Gottes souveräne Fürsorge akzeptiert, anstatt mit Zorn, Feindseligkeit, Murren, Stolz oder Rebellion zu reagieren (vgl. Matthäus 5,11). 2, 21 dazu. Zu geduldigem Ausharren (V. 20). seid ihr berufen. Diese »Berufung« ist, wie immer in den Briefen des NT, die wirksame Berufung zum Heil (V. 9; 5, 10; Römer 8,30). Petrus will damit herausstellen, dass jemand, der zum Heil berufen ist, zumindest manchmal ungerechte Behandlung ertragen muss. Löbliches Verhalten des Gläubigen inmitten solcher Erprobungen trägt zur Stärkung und Reifung des Christen auf der Erde bei (5, 10; vgl. Jakobus 1,2-4) und steigert seine Fähigkeit, Gott in der Ewigkeit zu verherrlichen (vgl. Matthäus 20,21-23; 2. Korinther 4,17.18; 2. Timotheus 2,12). uns ein Vorbild hinterlassen. Das Wort »Vorbild« bedeutet wörtl. »Darunter-Geschriebenes«. Das war ein Schriftstück, das als Muster unter ein Blatt Papier gelegt wurde, um es zu kopieren. Christus ist das Musterbeispiel, welchem Christen folgen sollen, indem sie Leiden mit völliger Geduld ertragen. Christi Tod war in erster Linie eine wirksame Sühne für die Sünde (2. Korinther 5,21), doch darüber hinaus war er auch ein Muster für das Ertragen von ungerechtem Leiden.

Files

html (9.36 kB)