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Bibel - Teil 30649/31169: 1. Johannes 3,4: Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht.

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Text of the "Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen"
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62003004
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Luther 1984:Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):JEDER, der Sünde-a- tut-1-, begeht damit auch Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. -1) o: begeht. a) vgl.. Johannes 16,9.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.
Schlachter 1952:Ein jeder, der Sünde tut, übertritt das Gesetz, und die Sünde ist die Gesetzesübertretung.
Zürcher 1931:Jeder, der die Sünde begeht, der begeht auch die Übertretung des Gesetzes, und die Sünde ist die Übertretung des Gesetzes.
Luther 1912:Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht.
Luther 1545 (Original):Wer sunde thut, Der thut auch vnrecht, vnd die sünde ist das vnrecht.
Luther 1545 (hochdeutsch):Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht; und die Sünde ist das Unrecht.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Wer sündigt, lehnt sich damit gegen Gottes Ordnungen auf; Sünde ist ihrem Wesen nach Auflehnung gegen Gott.
Albrecht 1912/1988:Wer die Sünde tut, der frevelt auch gegen das Gesetz; denn die Sünde ist Gesetzlosigkeit-1-**. -1) die Sünde ist ihrem Wesen nach Gesetzlosigkeit.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht.
Meister:Jeder, der da die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die-a- Gesetzlosigkeit! -a) Römer 4,15; 1. Johannes 5,17.
Menge 1949 (Hexapla 1997):JEDER, der Sünde-a- tut-1-, begeht damit auch Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. -1) o: begeht. a) vgl.. Johannes 16,9.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Jeder, der die Sünde -ptp-tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.
Schlachter 1998:Ein jeder, der Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit-1-, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. -1) o: Ungerechtigkeit, Frevel.++
Interlinear 1979:Jeder Tuende die Sünde _ auch die Gesetzlosigkeit tut, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.
NeÜ 2021:Die SündeWer absichtlich sündigt, (Wörtlich: der die Sünde Tuende. Es kann auch übersetzt werden: Wer gewohnheitsmäßig sündigt.)lehnt sich gegen Gottes Ordnung auf, denn Sünde ist Auflehnung gegen Gott.
Jantzen/Jettel 2016:Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzwidrigkeit 1). Und die Sünde ist die Gesetzwidrigkeit.
1) o.: Ungesetzlichkeit; o.: Gesetzlosigkeit; so a. i. Folg.
English Standard Version 2001:Everyone who makes a practice of sinning also practices lawlessness; sin is lawlessness.
King James Version 1611:Whosoever committeth sin transgresseth also the law: for sin is the transgression of the law.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:3, 4: Das wesentliche Ziel dieses Abschnitts ist, die falschen Lehrer zu bekämpfen, die die Grundlagen des Glaubens verderben. Desweiteren vertiefen, wiederholen und betonen diese Verse die von Johannes bereits vorgestellte moralische Prüfung (s. 2, 3-6, 7-11). V. 4-10 vermitteln, dass echte Gläubige Gerechtigkeit ausüben, während die V. 11-24 erklären, dass wirkliche Christen ihre Mitgläubigen lieben. Johannes lag es sehr am Herzen, dass Christen das Wahre vom Unwahren unterscheiden konnten, das Echte vom Künstlichen, wirkliche Gläubige von falschen. Wie in seinem ganzen Brief stellt er auch hier Prüfungen vor, die helfen sollten, die Gültigkeit des christlichen Anspruchs eines jeden zu testen. 3, 4 Diese Verse handeln von der Unvereinbarkeit des Christen mit Sünde. Die falschen Lehrer, die Johannes wegen ihrer gnosis-ähnlichen Vorstellungen bekämpfte (s. Einleitung: Hintergrund und Umfeld), ließen die Bedeutung der Sünde und die Notwendigkeit des Gehorsams unberücksichtigt. Aufgrund ihres philosophischen Dualismus war Materie in ihren Augen schlecht, was dazu führte, dass sie jede im physischen Bereich begangene Sünde für irrelevant hielten. Johannes liefert in diesem Abschnitt vier Gründe, weshalb wahre Christen nicht ständig sündigen können (Johannes 8,31, 34-36; Römer 6,11; 2. Johannes 9). 3, 4 Sünde tut. Das Verb »tun« beinhaltet im Gr. den Gedanken, Sünde zur Gewohnheit zu machen. Obschon echte Christen die Veranlagung zur Sünde besitzen (1, 8), Sünde begehen und diese bekennen müssen (1, 9; 2, 1), ist ihr Leben nicht ununterbrochen durch sie gekennzeichnet. Ein wahrhaft wiedergeborener Gläubiger besitzt aufgrund seiner neuen Natur ein eingebautes Kontrollsystem gegen gewohnheitsmäßiges Sündigen (»aus Gott geboren« – V. 9; Römer 6,12). Sünde ist die Gesetzlosigkeit. Der erste Grund, weshalb Christen nicht ständig sündigen können, ist, dass Sünde unvereinbar mit dem Gesetz Gottes ist, welches sie lieben (Psalm 119,34, 77, 97; Römer 7,12, 22). Der Begriff »Gesetzlosigkeit« beinhaltet mehr, als Gottes Gesetz zu übertreten. Er vermittelt den eigentlichen Kern der Rebellion, d.h. so zu leben, als gäbe es kein Gesetz oder die bestehenden Gesetze zu ignorieren (Jakobus 4,17).

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